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Ovidiu Ionescu vergoldet Heimspiel

02.02.2021 | Von: Thomas Stecher / Archiv-Fotos: Christian Habel
Kategorie: Ovidiu Ionescu, 1. Mannschaft Herren

Der Erstliga-Spieler vom Post SV Mühlhausen krönt sich erneut zum dreifachen Rumänischen Meister. Im Herren-Finale besiegt er Grenzaus Cristian Pletea mit 4:2 in Sätzen und holt siebenten Einzeltitel in Folge

strong>Buzau. Auf die Fragen, wer der große Dominator in Tischtennis-Rumänien ist, hat Ovidiu Ionescu gleich drei unmissverständliche Antworten gegeben. Der Spieler von Erstligist Post SV Mühlhausen räumte im „Geister-Turnier“ in seiner Geburtsstadt Buzau tüchtig ab – im Einzel, Doppel und Mixed stand die Nummer eins seines Heimatlandes ganz oben auf dem Podest. Der Einzel-Triumph war der siebente am Stück. „Um ehrlich zu sein, wie viele Titel es insgesamt sind, da muss ich erst einmal genau schauen. Aber 14 oder 15 Goldmedaillen dürften es mittlerweile sein“, erklärte der 31-Jährige. Sicher ist, dass Ionescu, der langfristig bei den Mühlhäusern gebunden ist und zuletzt in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) mit starken Leistungen überzeugt hat, in den vergangenen vier Jahren drei Mal das Triple unter Dach und Fach gebracht hat. Rekordverdächtig.

Dabei war das Turnier des Rumänischen Tischtennis-Verbandes nicht ohne Störgeräusche über die Bühne gegangen. Zumindest im Vorfeld. So hatten nur die Rumänen darauf bestanden, ihre nationalen Meisterschaften an dem dafür ursprünglich frei geschaufelten Wochenende über die Bühne zu bringen. Alle übrigen kontinentalen Großverbände hatten ihre Titelkämpfe wohlweißlich verschoben, um den Spielerinnen und Spielern eine An- und Abreise mit vielen Risiken zu ersparen. „Obwohl wir etwas verwundert waren, haben wir Ovidiu Ionescu die Möglichkeit eingeräumt, in seine Heimat zu reisen. Allerdings befindet er sich in einer Dauertestschleife, die noch ein wenig anhalten wird. Wir gehen kein Risiko ein“, sagte Post-Cheftrainer Erik Schreyer, der die guten Auftritte seines Schützlings am Live-Stream mitverfolgt hat.

Der Mixed-Wettbewerb war an der Seite der extrovertierten Bernadette Szocs, gemeinsam bilden sie eine der spielstärksten Kombinationen Europas, mehr Pflicht als Kür – zu überlegen war man der Gegnerschaft. Da war der Doppel-Titel mit Cristian Chirita schon eher in die Kategorie „kleine Überraschung“ einzuordnen. Schließlich ging es im Endspiel gegen das TTBL-Duo Rares Sipos (TTC OE Bad Homburg) und Cristian Pletea (TTC Grenzau). Doch nach verlorenem zweiten und einer kritischen Phase im dritten Satz stand letztlich ein 3:1 zu Buche.

Im Einzel der Herren war von Beginn an alles auf den mittlerweile obligatorischen Vierkampf hinausgelaufen – das Spitzenquartett hatte bis in die Halbfinals nur bedingt Widerstand zu brechen. In der Vorschlussrunde sollte es Ionescu mit seinem Bremer Trainingspartner Hunor Szocs zu tun bekommen – es mündete in einem Lehrstück (4:0). Im anderen Halbfinale war es Grenzaus Pletea, rein spielerisch bewertet, gewiss eines der Top-Talente in Europa, der sich gegen Sipos behauptete und im Finale den Titelverteidiger fordern wollte. Das gelang über weite Strecken, doch in den wichtigen Szenen besaß Ovidiu Ionescu stets die besseren Antworten. Auf alle Fragen.

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