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Derby zum Start in intensiven Januar

02.01.2021 | Von: Thomas Stecher (Text) & Christian Habel (Fotos)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Zum Auftakt der Rückrunde in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) sind die Herren des Post SV Mühlhausen beim TTC Fulda-Maberzell gefragt

Mühlhausen. Lang war die „Winter-Pause“ für die Herren von Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen nicht. Noch am 20. Dezember hatten sie am Tisch gestanden und sich mit einem 3:2-Krimi-Sieg beim SV Werder Bremen zwei Punkte unter die Weihnachtsbäume gelegt. Und bereits am ersten Sonntag 2021 wird es für das Team von Coach Erik Schreyer beim TTC Fulda-Maberzell (3. Januar, 15 Uhr) wieder ernst. Das Hessen-Thüringen-Derby ist die Ouvertüre zum „heißen Januar“ mit insgesamt sechs schweren Partien – zwei davon Corona-bedingte Nachholer aus der Hinserie. Vorausgesetzt natürlich, das Pandemie-Geschehen in Deutschland beziehungsweise in Thüringen lässt zumindest den Profi-Sport zu. Zum Bedauern aller beim Post SV müssen Nachwuchs- und Amateur-Tischtennis nach wie vor und auf unbestimmte Zeit ruhen. Gerade erst hat der Thüringer Tischtennis-Verband (TTTV) seinen Wettspielbetrieb bis 31. Januar ausgesetzt. Ziel ist es, wenigstens eine einfache Runde zu absolvieren und damit eine Wertung der Saison vornehmen zu können.

In der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) ist man indes vorsichtig optimistisch, dass unter strengen, noch einmal nachgeschärften Bedingungen ohne Großunterbrechung weitergespielt werden kann. Entsprechend vollgepackt ist der Termin-Kalender aller Vereine im ersten Quartal; drohende Verschiebungen und internationale Verpflichtungen nicht eingerechnet. „Wir haben kaum Grund, uns zu beschweren. Wir wollen immer spielen und endlich einen ordentlichen Takt für uns finden. Da haben die Champions League mit drei Begegnungen an drei Tagen und das wichtige Duell in Bremen gleich im Anschluss schon einen kleinen Vorgeschmack gegeben“, so Erik Schreyer. Apropos Bremen: Beim hauchdünnen 3:2 gegen den SV Werder war es den Mühlhäusern (endlich einmal wieder) gelungen, ein knappes Spiel für sich zu entscheiden. „Das sollte uns ein wenig mehr Selbstvertrauen geben. Gerade mit Ausblick auf das schwere Spiel beim TTC Fulda-Maberzell war es von erheblicher Bedeutung, mit einem Sieg in das Break und nun in die Rückrunde zu gehen“, ergänzt Schreyer.

Die nackten Zahlen zumindest sprechen vor diesem 12. Spieltag ein wenig zugunsten der Mannschaft aus der Müntzerstadt, wobei die Gäste bisher lediglich zwei Pluspunkte mehr auf der Habenseite verbuchten (10:8). Allerdings sind die Osthessen von den Minuszählern her ein Stück schlechter (8:14) und stehen auf dem zehnten Rang einer im breiten Mittelfeld extrem eng gestaffelten Tabelle. Auch konnten die Postler das Hinspiel mit 3:1 für sich verbuchen – überragender Mann war Steffen Mengel, der sich in der damals nur fast leeren Halle am Kristanplatz gegen Fan Bo Meng und den spielstarken Quadri Aruna behauptet hatte. Deutschlands Nationalspieler Ruwen Filus auf Seiten des TTC hatte zudem nicht seinen allerbesten Tag erwischt; im Normalfall ist das Abwehr-Ass für alle vier Mühlhäuser gefährlich. Da Post-Kapitän Daniel Habesohn nach seinem souveränen Erfolg beim Austria Top 12 (Finalsieg über Stefan Fegerl vom TTC Bergneustadt) zudem mit breiter Brust anreisen dürfte, steht die Mixtur für eine spannende und gutklassige Partie in der Wilmington-Halle zu Fulda.

Der 12. Spieltag in der TTBL kann live verfolgt werden unter: http://ttbl.de/ttbl-tv

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