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Lediglich einen Satz abgegeben

12.12.2020 | Von: Thomas Stecher // Jörg Fuhrmann & Tino Sieland (Fotos)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Der Post SV besiegt in seinem zweiten Spiel der Gruppe A den spanischen Vertreter Leka Enea mit 3:0 und wahrt die Chancen auf den erneuten Einzug in das Viertelfinale der Tischtennis-Königsklasse

Düsseldorf. Nach gut einer Stunde war der offizielle zweite Arbeitstag in der Vorrunde der Tischtennis-Champions-League (TTCLM) für die Herren des Post SV beendet. Ein klares 3:0 über den spanischen Vertreter aus Leka Enea schmückte die Anzeigetafel in der Düsseldorfer Arena – die Aufmerksamkeit der Mühlhäuser durfte auf das wesentlich spannendere zweite Duell des Tages in der Gruppe A zwischen Fakel-Gazprom Orenburg (Russland) und KS Dartom Bogoria Grodzisk Mazowiecki (Polen) gerichtet werden.

Die Thüringer Ouvertüre in dieser „Auswärtspartie“ hatte Steffen Mengel in überzeugender Manier gespielt. Gegen Oriol Monzo zog der Siegerländer von Satz zu Satz die Daumenschrauben fester an und deklassierte seinen Gegner letztendlich (11:7, 11:5, 11:2). Im Anschluss daran bekam es Ovidiu Ionescu, die Müntzerstädter Spitzenposition hatte er von Kapitän Daniel Habesohn übernommen, mit Leka Eneas Spielertrainer Endika Diez zu tun. Und bis auf eine minimale Schwächeperiode bei hoher Führung im zweiten Durchgang dominierte der Rumäne das Geschehen mit seiner starken Vorhand (11:5, 11:8, 11:2) – 2:0 für den dieses Mal wieder in gelben Trikots spielenden Post SV.

Im dritten Einzel des Nachmittags hatte Lubomir Jancarik im eigentlich ungleichen Kräftemessen mit Daniel Palacios einen bitterkalten Start erwischt (4:11) und im zweiten Satz einiges an Glück abzuschöpfen, um nicht noch höher in Rückstand zu geraten (13:11). Ab dann lief es jedoch völlig reibungslos für den hochgewachsenen Tschechen (11:4, 11:3) – der erste Sieg der TTCLM-Saison war unter Dach und Fach gebracht. „Wir haben unsere Sache vernünftig runtergespielt“, kommentierte Post-Trainer Erik Schreyer den Pflichtsieg kurz und bündig.

Am morgigen Sonntag, wieder ab 13.30 Uhr, kommt es nun zwischen den Postlern und KS Dartom zu einem echten Endspiel um Gruppenplatz zwei. Zu was der polnische Spitzenclub um den Tschechen Pawel Sirucek im Stande sein kann, wurde gegen Orenburg über weite Strecken eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nur mit Mühe und dank des erneut alles überragenden Marcos Freitas hat der russische Vorzeigeclub, wieder ohne Dimitrij Ovtcharov angetreten, nach einem sehr knappen 3:1-Erfolg das Viertelfinale sicher. „Die Polen sind wirklich sehr stark. Das wird eine ganz enge Kiste“, prognostizierte Schreyer.

Die Partie gibt es live auf Sportdeutschland.TV: https://tischtennis-deutschland.tv/tischtennis/post-sv-muehlhausen-1951-e-v-ks-dartom-bogoria-grodzisk-mazowiecki

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