Aktuelles

Mengel erobert Ehrenpunkt

11.12.2020 | Von: Thomas Stecher & Tino Sieland (Archivfotos)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Im ersten Spiel in der Tischtennis-Champions-League lassen die Herren des Post SV Mühlhausen beim 1:3 gegen Fakel-Gazprom Orenburg einige gute Chancen ungenutzt

Düsseldorf. Im nunmehr fünften Anlauf haben die Herren des Post SV Mühlhausen gegen Fakel-Gazprom Orenburg den ersten Zähler überhaupt eingefahren. Jedoch mehr als zu einem ehrenhaften 1:3 aus Sicht der Thüringer sollte es zum Auftakt des Bubble-Turniers der Tischtennis-Champions-League (TTCLM) in Düsseldorf gegen die favorisierten Russen nicht gereichen. Zu viele kleine Chancen hatten die Mannen von Coach Erik Schreyer in jeder einzelnen Partie liegengelassen – der Gewinner von 2019, ohne Superstar Dimitrij Ovtcharov aufgelaufen, bestrafte das schnörkellos.

Bereits die erste Begegnung gab eine gewisse Richtung vor: Mühlhausens Ovidiu Ionescu, an Position zwei aufgeboten, benötigte gegen den gewohnt starken Portugiesen Marcos Freitas etwas zu viel Anlaufzeit. Gerade der zweite Satz, in dem der Doppel-Vizeweltmeister die eine oder andere Möglichkeit mit der Vorhand ausgelassen hat, besaß Knackpunktcharakter. Ein makelloser dritter Durchgang zeigte auf, was im Prinzip gehen könnte, während im vierten Satz wiederum Freitas die besseren Antworten parat und das nötige Quäntchen Glück hatte.

Marcos Freitas - Ovidiu Ionescu 11:2, 11:9, 5:11, 11:6

Kapitän Daniel Habesohn hatte im Anschluss die schwierige Aufgabe, ausgerechnet gegen „Großmeister“ Vladimir Samsonov zu egalisieren. Und bedenkt man, dass der Österreicher in den ersten beiden Durchgängen 7:2 und 6:4 in Front gelegen und im dritten Abschnitt Satzbälle gehabt hat, standen dazu die theoretischen Chancen nicht schlecht. Doch Samsonov blieb in jeder Phase standhaft und zauberte immer wieder fantastische Bälle auf den Tisch. Ein 0:3 gegen den Postler, das sich auch bei neutraler Betrachtung dezent anders anfühlt.

Vladimir Samsonov - Daniel Habesohn 11:7, 11:6, 14:12

Den historischen Ehrenpunkt erarbeitete sich und seinem Team schließlich Steffen Mengel. In einem wechselhaften Spiel gegen Alexey Liventsov behielt der Siegerländer mit 6:3 im neu konzipierten Entscheidungssatz die Oberhand. Weiter ärgern ließ sich Orenburg allerdings nicht. Marcos Freitas war Daniel Habesohn das ausreichende Stück weit überlegen; hatte der Mühlhäuser einmal die Fährte aufgenommen, blieb dem Linkshänder neuerlich das Glück gewogen.

Alexey Liventsov - Steffen Mengel 12:10, 10:12, 11:7, 7:11, 3:6

Marcos Freitas - Daniel Habesohn 11:9, 11:1, 11:8

Im zweiten Kräftemessen der Gruppe A setzte sich KS Dartom Bogoria Grodzisk Mazowiecki aus Polen 3:0 gegen Leka Enea durch. Gegen die Spanier geht es für den Post-Express am morgigen Samstag, 13.30 Uhr, weiter. Ein Sieg ist Pflicht – nicht nur im Hinblick auf den Erhalt der Viertelfinal-Chancen.

Die Partie gibt es live im Stream auf Sportdeutschland.TV: https://tischtennis-deutschland.tv/tischtennis/leka-enea-tdm-post-sv-muehlhausen-1951-e-v-gruppe

Jetzt bookmarken:del.icio.usgoogle.comLinkaARENAMister WongFacebook TeilenTwitter

Kommentare

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Verfassen Sie einen Kommentar

  • CAPTCHA Bild zum Spamschutz
    Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
  • * ... Pflichtfelder

Kalender

« Januar 2021 »
MoDiMiDoFrSaSo
 123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031