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Und wieder lockt Orenburg

18.11.2020 | Von: Thomas Stecher, Christian Habel (Foto) & ETTU (Grafik)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

In der Champions League hat es der Post SV zum dritten Mal in Folge mit Europas Übermannschaft zu tun. Wiedersehen mit Leka Enea TDM aus Spanien. Hohe Hürde gegen polnisches Top-Team

Luxemburg. Der Post SV hat auch bei seiner dritten Teilnahme an der Tischtennis-Champions-League (TTCLM) eine schwere, gleichsam reizvolle, Vorrunde zugelost bekommen. In der Gruppe A treffen die Mühlhäuser zum dritten Mal in Serie auf Europas absolutes Schwergewicht, auf Fakel-Gazprom Orenburg aus Russland. Das Team um Dimitrij Ovtcharov ist nach dem Titel von 2019 wieder heißer Kandidat auf den Sieg in der Königsklasse. An Position zwei wartet eine ähnlich große Aufgabe auf die Postler: Erstmals in der Vereinsgeschichte geht es gegen KS Dartom Bogoria Grodzisk Mazowiecki. Der namhaft besetzte Club aus Polen hat in der jüngeren Vergangenheit klar bewiesen, dass er zur kontinentalen Spitze zu zählen ist. Komplettiert wird die Staffel von Leka Enea TDM. Gegen die Spanier feierte die Mannschaft von Trainer Erik Schreyer in der letzten TTCLM-Saison, die Corona-bedingt nach den Viertelfinals abgebrochen werden musste, zwei souveräne Vorrunden-Siege.

Ausgetragen wird die TTCLM erstmals in kompakter Form, als ein geschlossener Wettbewerb von der Gruppenphase bis hin zum Finale. Für das Herren-Turnier, das vom 11. bis zum 18. Dezember 2020 stattfinden soll, hat die Europäische Tischtennis-Union (ETTU) Deutschlands Rekordmeister Borussia Düsseldorf als Ausrichter und Gastgeber gewinnen können. Besonders strenge Auflagen und hohe Hygiene-Standards gelten als Grundvoraussetzung; alle 15 Teams (Hoboken aus Belgien wird nicht starten) müssen sich ab dem 9. Dezember in eine geschützte „Blase“ begeben, externer Kontakt soll unter allen Umständen vermieden werden, es wird – bereits im Vorfeld – regelmäßige Testungen geben.

„Diese Champions League wird in doppelter Hinsicht eine große Herausforderung. Unter sportlichen Aspekten haben wir eine sehr schwere Gruppe erwischt. Orenburg und Grodzisk Mazowiecki sind absolute Hausnummern, während Leka Enea wohl wieder machbar sein sollte. Doch auch was den Rahmen angeht, ist viel Neuland zu entdecken. Schließlich wurden solche Formate bisher nicht für Mannschaftswettbewerbe durchgeführt“, erklärt Erik Schreyer. Allerdings ist der Post-Coach gewohnt zuversichtlich: „Wir freuen uns auf das europäische Top-Niveau, sind heiß darauf. Denn wir haben seit März keinen richtigen Rhythmus, keine durchgehenden Wettkämpfe. Ich denke, dass hat man in den ersten Begegnungen in der Bundesliga und gerade im Pokal gemerkt. Doch nun haben wir viele Spiele in wenigen Wochen. Das gibt uns die Gelegenheit, einen ordentlichen Lauf hinzulegen.“

In den kommenden Tagen gilt es für die Verantwortlichen bei der ETTU, in Düsseldorf und auch in Mühlhausen, viel Arbeit zu bewältigen, um das Geplante bis Anfang Dezember Realität werden zu lassen. Als gesichert gilt, dass alle TTCLM-Duelle im Live-Stream übertragen werden; dass Fans die Halle in Düsseldorf bevölkern dürfen, scheint angesichts des Grundkonzeptes zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich. Ein detaillierter Zeitplan und weitere Informationen sollen zeitnah folgen.

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