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Ein Punktgewinn war greifbar

02.11.2020 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 1. Mannschaft Damen

In der letzten Partie der Tischtennis-Oberliga vor der Unterbrechung unterliegen die Damen des Post SV Mühlhausen dem TTC Elbe Dresden knapp mit 5:7 – Gastgeberinnen nun an der Tabellenspitze

Mühlhausen. Den Bundesspielklassen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) stehen tiefgreifende Veränderungen bevor – dafür sorgt die Corona-bedingte Pause im November insbesondere für die als Amateursport eingestuften Regional- und Oberligen. Auf die Unterbrechung der Saison ab dem 2. November 2020 hatten sich der DTTB und seine Landesverbände am Donnerstagabend verständigt. Selbst das anstehende Punktspiel-Wochenende war zur Hängepartie mutiert; letztlich hatte man die schwere Entscheidung in die Eigenverantwortung der Vereine übergeben.

„Wir hatten schon guten Kontakt zum TTC Elbe Dresden; diese Partie ist ja eine nach hinten verlegte. Als klar war, dass wir unter vorgegebenen Hygieneregeln spielen dürfen, waren sich beide Seiten rasch einig, dass gespielt wird“, erklärte Reinhard Köneke, der die jungen Oberliga-Damen des Post SV Mühlhausen in der sächsischen Landeshauptstadt gemeinsam mit Matthias Windloff betreut hat.

Dass die Begegnung mit den Sächsinnen tatsächlich über die Bühne gebracht wurde, dürfte den Erfahrungsschatz der Post-Mädels wesentlich bereichert haben, schließlich entwickelte sich eine Tischtennis-Nervenprobe besonderer Güteklasse. Das 5:7, welches die Thüringerinnen aus ihrer Sicht auf der Anzeigetafel hatten quittieren müssen, wird der weiteren positiven Entwicklung kaum einen Abbruch tun. Die Gastgeberinnen jedenfalls schwangen sich mit dem dritten Sieg im dritten Spiel auf den ersten Platz einer sehr zerklüfteten Tabelle der Mitteldeutschen Staffel.

„Ich bin überzeugt, dass wir am heimischen Kristanplatz und vielleicht sogar mit einigen Fans im Rücken, ein Remis erkämpft hätten. Unsere Mädels haben einen tollen Job gemacht“, lobte Köneke. In vorzüglicher Verfassung präsentierte sich Mühlhausens Denise Husung, die neuerlich drei Einzelpunkte geholt hat und ihre Bilanz auf 11:1 schraubte. Mit zwei Siegen den Oberliga-Durchbruch geschafft hat Merle Johanna Langner; Lena-Marie Starkloff und die mit Trainingsrückstand ins Rennen gegangene Hannah Hildebrand blieben – teilweise recht unglücklich – ohne Punkte.

Die Postlerinnen stehen somit auf Rang fünf des Tableaus – wann die Runde fortgeführt wird, bleibt indes abzuwarten. Änderungen am Austragungsmodus scheinen unumgänglich.

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