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Denise und Lena-Marie punkten zum Saisonstart

08.10.2020 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 1. Mannschaft Damen

Bei ihrer Premiere in der Tischtennis-Oberliga müssen sich die jungen Damen des Post SV dem SV Dresden-Mitte mit 3:9 beugen. Samstagabend erstes Heimspiel gegen den TTC Halle

Mühlhausen. Den Aufgalopp in die Spielzeit der Tischtennis-Oberliga (Mitte) der Damen hatten sich sowohl die jungen Mädels des Post SV als auch das Mühlhäuser Betreuer-Team durchaus anders vorgestellt. Gleich der erste Auftritt beim TTC Elbe Dresden hatte aufgrund einer schon vor den Thüringer Nachwuchsranglisten aufgetretenen Verletzungsmisere verlegt werden müssen. Dass in den Bundesspielklassen überhaupt Verschiebungen im Spielplan möglich sind, ist eine absolute Ausnahme; seit dieser Saison vorwiegend durch Corona in der Wettspielordnung verankert, aber – auch Dank des Entgegenkommens der Elbestädter – flexibel anwendbar.

Dennoch führte der erste offizielle Termin der Müntzerstädter Mädels in das schöne Dresden; Gastgeberinnen waren in diesem Fall die Damen des SV Mitte. An den wenig optimalen Bedingungen hatte sich nur wenig geändert: „Zwei von unseren Spielerinnen konnten nach ihren überstandenen Verletzungen nicht oder kaum trainieren. Zudem hat mit Merle Langner eine Stammkraft nach wie vor gefehlt. Zieht man alles zusammen, auch die etwas ungewöhnliche Ansetzungszeit am Vormittag, haben wir uns teuer verkauft“, erklärt Mannschaftsleiter Reinhard Köneke aus Bovenden.

Den Corona-Vorgaben des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) folgend, wird in der Oberliga generell auf eine Austragung der Doppel verzichtet; dafür werden alle Einzel, auch die nach Erreichen des fixierten Siegpunktes, ausgespielt. „Über ein Für und Wider dieser Regelung lässt sich trefflich streiten. Auf der einen Seite darf man mit den eigenen Teamkameradinnen kein Doppel bestreiten, auf der anderen Seite spielt man unter völlig unbekannten Hygiene-Regeln gegen Gegnerinnen, die man nicht kennt, obwohl die Begegnung im Normalfall schon beendet gewesen wäre“, hatte Mühlhausens Chef-Trainer Erik Schreyer bereits im Vorfeld der Saison mehrfach moniert.

Auf Seiten der Dresdener Frauen war Sandra Mikulasch, früher in Thüringen und für den Post SV Zeulenroda in der Regionalliga erfolgreich, von keiner der Mühlhäuserinnen zu schlagen. Sowohl Hannah Hildebrand als auch Denise Husung und Lena-Marie Starkloff blieben gegen die spielstarke Linkshänderin ohne reelle Chance. In allen anderen Vergleichen hatten die jungen Postlerinnen, die laut Aussage ihrer Trainer an Gegnerinnen und dem gehobenen Niveau weiter wachsen müssen, durchaus ihre Möglichkeiten. Denise Husung, in Thüringen eines der hoffnungsvollsten Talente im weiblichen Nachwuchs, setzte sich zunächst gegen Claudia Gaida durch (3:1), dann folgte ein glatter 3:0-Erfolg über Lilija Dietterle. Den dritten Zähler für die Gäste eroberte Lena-Marie Starkloff in einem engen Kräftemessen mit Sandra Laubert (3:2). Hannah und Heidi Hildebrand wehrten sich tapfer und kämpften – mussten allerdings ein kleines Lehrgeld bezahlen. In der Endabrechnung stand ein 3:9 aus Sicht der Mühlhäuserinnen zu Buche.

Am Samstag nun, um 17.30 Uhr, geben die Post-Damen ihre Oberliga-Premiere in der heimischen Halle am Kristanplatz. Vorstellig wird der TTC Halle, für den es der erste Auftritt dieser Spielzeit sein wird. „Unsere Mädels freuen sich sehr auf die Partie. Ich denke, die Oberliga wird schon den einen oder anderen Fan locken“, blickt Reinhard Köneke optimistisch voraus. Zuschauer sind zugelassen; von Seiten der Mühlhäuser werden das Corona-Konzept des DTTB und die hauseigenen Regeln penibel umgesetzt. „Wir werden eine der großen Tribüne ausfahren, so dass der Mindestabstand gewahrt werden kann. Die Teams bekommen ihre eigenen Boxen mit genügend Platz. Ich denke, wir werden eine tollen Tischtennis-Abend erleben“, freut sich auch Erik Schreyer.

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