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Post-Reserve fordert Spitzenreiter

21.02.2020 | Von: Thomas Stecher // Fotos: Christian Habel
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

In der Tischtennis-Thüringenliga hat die Mühlhäuser Zweite den TTV Hydro Nordhausen zu Gast. Wiedersehen am Kristanplatz mit Andreas Wenzel

Mühlhausen. Das Szenario war im Vorfeld der Saison in der Tischtennis-Thüringenliga der Herren durchaus zu erwarten gewesen: Der im Sommer 2019 tüchtig umgebaute und durch Drittliga-Spieler Andreas Wenzel massiv verstärkte TTV Hydro Nordhausen enteilt der Konkurrenz frühzeitig in Richtung Mitteldeutsche Oberliga (22:0-Punkte). Dahinter etabliert sich eine kleine, aber feine Verfolgergruppe, wiederum gefolgt vom „Rest“ der besten Männer-Mannschaften des Freistaates.

Zu eben jener Verfolgergruppe darf sich die Erstliga-Reserve des Post SV Mühlhausen zählen. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der 3. Bundesliga und einem Komplettumbau hatte sich das Sextett um den – erwartungsgemäß – alles überragenden Erik Schreyer erst einmal neu einzunorden. Mit bisher 12:6-Zählern und trotz nach wie vor nicht zur Gänze gelösten Personalsorgen darf die Mission allerdings durchaus als gelungen bezeichnet werden. Nach dem jüngsten 9:6-Heimerfolg gegen den Tabarzer SV ließ Schreyer sogar verlautbaren: „Nun wollen wir auch Zweiter werden und in eine mögliche Relegation kommen.“

Auf dem steinigen Weg dahin wäre eine Überraschung, also mindestens ein Remis, gegen den TTV Hydro sicherlich Gold wert. Und zieht man das Hinrunden-Resultat, ein glattes 0:9 aus Sicht der Postler ins Kalkül, dann käme allein schon ein Unentschieden einer absoluten Sensation gleich. „Wir müssen die Kirche schon ein Stück weit im Dorf lassen. Jedoch kann man das erste Duell getrost aus den Gedanken streichen, wir sind wirklich mit einer Verlegenheits-Sechs angereist. Zumindest für diese Liga und noch viel mehr für das Niveau, das Nordhausen in dieser Serie anbietet“, erklärt Erik Schreyer. Er selbst hatte das Hinspiel auch verpasst.

Für den Samstag nun, ab 17 Uhr, haben sich die Mühlhäuser einiges vorgenommen; sie können beinahe aus dem Vollen schöpfen. „Ich werde auf jeden Fall am Tisch stehen und erst danach zum Bundesliga-Team nach Bad Königshofen reisen. Bei der restlichen Aufstellung wollen wir noch ein wenig pokern. Gewiss ist, dass wir eine gute Mannschaft aufstellen werden und Nordhausen eine hohe Hürde stellen wollen“, gibt sich Schreyer kämpferisch.

Freuen dürfen sich die Tischtennis-Fans am Mühlhäuser Kristanplatz wohl auf ein Wiedersehen mit Andreas Wenzel. Dieser hatte lange Jahre das Trikot des Post SV getragen, unter anderem in der 3. Bundesliga. Im Sommer war der ehemalige Sportgymnasiast zum TTV Hydro, zu dem Club seiner Jugend, zurückgekehrt. Zum einen könne er – laut eigener Aussage – aufgrund seines Studiums nicht mehr das für die 3. Liga erforderliche Trainingspensum gewährleisten. Zum anderen darf man davon ausgehen, dass er das durchaus spannende Projekt beim TTV Hydro anführen möchte. Denn in der Rolandstadt, vor allem nach den Querelen im Profi-Fußball, hat Tischtennis vielleicht eine große Zukunft.

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