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Vorweihnachtliches Derby am Kristanplatz

19.12.2019 | Von: Maria Stecher // Fotos: Christian Habel
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Am Freitagabend hat Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen den TTC Fulda-Maberzell zu Gast. Lazarett scheint sich langsam zu leeren – Kapitän Habesohn vor Comeback

Mühlhausen. „Die letzten Wochen sind schon extrem an die Substanz gegangen. Steffen Mengel hat in Orenburg große Probleme mit dem Rücken bekommen, Kapitän Daniel Habesohn konnte die Reise nach Russland gar nicht erst antreten. Er lag richtig flach“, erklärt Erik Schreyer. Aufgrund der personellen Engpässe hatte der Trainer von Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen, einmal in der Champions League und einmal in der Liga, selbst aktiv werden müssen – und hatte sich gegen Weltklassespieler wie Shang Kun vom 1. FC Saarbrücken TT mit Bravour aus der Affäre gezogen. „Ich habe ganz gut gespielt. Wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich auf diesem Niveau nicht wirklich punkten kann. Deshalb bin ich froh, wenn ich in den letzten beiden Partien des Jahres wieder ausschließlich auf der Bank Platz nehmen darf“, gibt Schreyer zu.

Für das Hessen-Thüringen-Derby mit dem TTC Fulda-Maberzell (Freitag, 19 Uhr, Halle am Kristanplatz) ruhen die Hoffnungen vor allem auf der Rückkehr von Daniel Habesohn – nicht nur, weil der Österreicher der Sieggarant im Hinspiel in der Fulda gewesen war. Zum damaligen 3:1-Erfolg der Mühlhäuser in der Wilmington-Halle hatte Habesohn zwei Einzelsiege beigesteuert. „Daniel ist einfach wichtig für das Team. Zudem würde seine Rückkehr für viel mehr Variabilität bei der Wahl der Aufstellung sorgen. Dennoch werden wir im Training genau beobachten, ob seine Kräfte schon ausreichend wiederhergestellt sind“, sagt Erik Schreyer. Gleiches gilt auch für Steffen Mengel.

Mit einem zweifachen Punktgewinn jedenfalls würde der Post SV (14:14-Punkte) die zuletzt hervorragend aufgelegten Hessen (10:18) um Nationalspieler Ruwen Filus weiter auf Distanz halten und könnte sich, gelingt am Sonntag (15 Uhr) zum Jahresabschluss außerdem noch ein Sieg beim TTC Grenzau, im oberen Mittelfeld der Tabelle festsetzen.

„Das Programm ist einfach der helle Wahnsinn. Am Wochenende vor dem Weihnachtsfest einen Doppelspieltag anzusetzen, halte ich für äußerst gefährlich. In erster Linie leiden die Spieler unter einem derartigen Terminplan und ergo leidet das Produkt darunter. Und das Produkt, das wir anbieten wollen und müssen, ist nun einmal Spitzen-Tischtennis“, erneuert Post-Geschäftsführer Thomas Stecher seine Kritik vor allem an der Dichte der internationalen Verpflichtungen. „Die TTBL kann ja im Endeffekt nur auf den großen Rahmenterminplan reagieren und versuchen, Probleme zu lindern. Die Leidtragenden sind die Clubs, die immerhin die Spieler bezahlen, und vor allem die Fans und Tischtennis als Mannschaftssportart“, so Stecher weiter.

Die aktuelle Tabelle

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