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Große personelle Sorgen nicht zu übertünchen

25.11.2019 | Von: Maria Stecher // Fotos: Christian Habel, Maria Stecher
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

In der Tischtennis-Thüringenliga muss sich die Erstliga-Reserve des Post SV Mühlhausen ohne fünf Stammspieler mit 4:9 beim starken Tabarzer SV geschlagen geben

Bad Tabarz. „Ich kann unseren Ersatzspielern nur großen Respekt zollen. Sie sind nicht nur wie selbstverständlich in die Bresche gesprungen, sie haben einfach toll gekämpft und wirklich alles gegeben“, erklärte Erik Schreyer, die Nummer eins der zweiten Mannschaft des Post SV Mühlhausen. Dass am Ende im Verfolgerduell der Tischtennis-Thüringenliga beim Tabarzer SV ein doch ernüchterndes 4:9 aus Sicht der Gäste die Anzeigetafel zierte, hatte in diesem Moment bereits kein Gewicht mehr. Zu ungleich war das Kräftemessen mit den spielstarken Hausherren von Beginn an gewesen. Schließlich hatten die Mühlhäuser aus mannigfaltigen Gründen die Reise in den Nordwesten des Thüringer Waldes gleich mit fünf nominellen Ersatzleuten antreten müssen – Schreyer selbst war der einzige Akteur aus der „ersten Sechs“.

Und so hieß es von Anfang an, dass es nur um Schadensbegrenzung gehen konnte. Hauptverantwortlich dafür war natürlich Schreyer selbst. Zunächst gewann er an der Seite von Matthias Stöber sein Doppel mit 3:1 in Sätzen gegen Gabor Scharlock und Frank Lauterbach. Die zwei übrigen Paarvergleiche gingen recht sicher an die Hausherren. Danach hatte der Spielertrainer des Post SV weder gegen Frank Lauterbach noch gegen Dennis Schade den Ansatz von Problemen und schraubte seine stolze Bilanz somit auf 14:0.

Dass es nicht bei den drei Zählern für die Müntzerstädter bleiben sollte, glich einer kleinen Sensation. Der junge Lukas Zindler zeigte gegen den im Normalfall mit allen Wassern gewaschenen Dominique Einicke sein bestes Tischtennis und rang den Bad Tabarzer mit 3:1 nieder – sehr zur Freude seiner Teamkameraden. Denn so sehr sich Niklas Halbeisen, Vincent Kazuch, Matthias Stöber und Max Brüning mühten, ihnen blieb ein derartiges Husarenstück verwehrt. So standen in der Endabrechnung das 4:9 und die große Gastfreundschaft des neuen Vize-Herbstmeisters. In der Kabine hatten die sechs Postler sechs Adventskalender vorgefunden, zum Abgesang gab es sogar noch ein professionelles Doppel-Interview mit den Mannschaftskapitänen Schade und Schreyer.

„Dickes Extralob an Lukas Zindler. Er hat ein tolles Spiel hingelegt und gezeigt, dass wir in Zukunft mit ihm und unseren Jungs aus diesen Tischtennis-Jahrgängen in der Thüringenliga fest rechnen können“, sagte Schreyer. Verbunden war seine erste Analyse mit einer Kampfansage: „Nächsten Freitag beim TTV Bleicherode muss unbedingt ein Sieg her. Ich hoffe, dass sich bis dahin unsere personelle Notlage etwas entspannt hat.“ Die Partie gegen die Kalistädter steigt am 29. November, um 19 Uhr.

Tabarzer SV 1887 e.V. – Post SV Mühlhausen II 9:4

Die aktuelle Tabelle

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