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Ochsenhausen zu übermächtig

21.11.2019 | Von: Maria Stecher // Fotos: Christian Habel
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Am 11. und letzten Spieltag der Hinrunde in der TTBL muss sich der Post SV vor heimischen Fans dem Deutschen Meister und Pokalsieger mit 0:3 beugen

Mühlhausen. Eines kann man den Herren des Post SV nicht vorwerfen – dass sie es haben an Kampfgeist mangeln lassen. Dennoch stand am Ende des Duells mit den TTF Ochsenhausen, ihres Zeichens Deutscher Meister und Pokalsieger, eine 0:3-Heimniederlage für die Mühlhäuser zu Buche. Dabei hatten sich Trainer Erik Schreyer & Co. viel vorgenommen; sie wollten den tiefsitzenden Stachel aus dem Bergneustadt-Spiel aus Schläger und Seele ziehen. Doch auch wenn die Oberschwaben ohne ihren brasilianischen Star-Spieler Hugo Calderano an den Kristanplatz gereist waren, schienen sie zu einer Thüringer Genesungskur nur wenig beitragen zu wollen.

Dabei verlief der Start von Post-Kapitän Daniel Habesohn gegen seinen österreichischen Landsmann Stefan Fegerl vielversprechend. Im ersten Durchgang wandelte Habesohn einen klaren Rückstand noch in ein 1:0 um und sollte danach, stark aufspielend, mit 2:1 in Front ziehen. Doch Fegerl, die aktuelle 81 der Weltrangliste, zeigte im weiteren Verlauf ganz großes Tischtennis und parierte selbst die härtesten Attacken seines Nationalmannschaftskollegen. Und letztlich gingen Habesohn ein wenig die Antworten aus, denn der Ochsenhäuser gönnte sich kaum einen Fehler.

Stefan Fegerl selbst bestätigte im Nachgang, dass sein 1:0 schon ein wenig die Richtung aufzeigen sollte, denn Mühlhausens Ovidiu Ionescu fehlten gegen einen keinesfalls übermächtigen Jakub Dyjas sowohl Frische, als auch kreative, überraschende Lösungsansätze. Zudem hatte der Postler massive Probleme mit den Aufschlägen des Polen (0:3).

Von dem 0:2 zur Pause vermochten sich die Hausherren in diesem Spiel nicht mehr zu erholen. Zumal der Deutsche Meister auf Position 3 mit Simon Gauzy ein „richtiges Pfund“ aufzubieten hatte. Der hoch veranlagte Franzose scheint sonst häufiger Mühe zu haben, seine großartigen internationalen Resultate auf dem Parkett der TTBL zu bestätigen. Nicht so an diesem Dienstagabend. Mühlhausens Lubomir Jancarik kämpfte gegen den 22. der Weltrangliste buchstäblich wie ein Löwe und gab sich bei keinem noch so klaren Rückstand auf. Allerdings war der französische Spielwitz nicht zu durchbrechen – die Tischtennisfreunde durften einen letztendlich absolut verdienten Erfolg bejubeln.

„Keine Angst, wir werden nicht aufstecken und uns in den kommenden 14 Tagen bestens auf den Dezember-Marathon präparieren. Bis Weihnachten wollen wir noch einmal attackieren“, gab sich Mühlhausens Coach Erik Schreyer direkt im Nachgang der Partie wieder kämpferisch.

Drei Heimspiele in einer Woche heißt es nach dem 1. Advent – zwei in der TTBL, eines in der Champions League: Am 3. Dezember wird Rekordmeister Borussia Düsseldorf vorstellig, am 5. Dezember kommt Leka Enea (Spanien) zum vorletzten Duell der TTCLM-Gruppenphase und am 7. Dezember gibt der TTC Neu-Ulm seine Premiere in der Müntzerstadt. Alle drei Begegnungen beginnen um 19 Uhr.

Tickets gibt es hier

Post SV Mühlhausen – TTF Liebherr Ochsenhausen 0:3

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