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Acht Bälle entscheiden Platzierungsspiel

26.06.2019 | Von: Maria Schirmer
Kategorie: Schüler

Bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften der Schülerinnen sichern sich die Mädchen des Post SV Mühlhausen einen guten fünften Gesamtrang

Contwig. Die Schülerinnen des Post SV Mühlhausen haben die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften im Tischtennis auf einem hervorragenden fünften Platz beendet. In Contwig in der Südpfalz mussten Denise Husung, Lilian Nicodemus, Heidi Hildebrand und Kira Petrowsky lediglich eine Niederlage hinnehmen, jedoch verhinderte ein Unentschieden gleich im ersten Duell des mit acht Teams besetzten Turniers den durchaus möglichen Einzug in das Halbfinale und somit den Sprung auf den erhofften Medaillenrang.

Gespielt wurde zunächst in zwei Vierer-Gruppen, und gleich die Ouvertüre gegen den hessischen NSC Watzenborn-Steinberg gab für die Post-Mädels die weitere Richtung vor. In einer Partie auf Augenhöhe kämpften die jungen Thüringerinnen verbissen, doch ein 5:5 und ein deutlich schlechteres Satzverhältnis trübten den sonst unerschütterlichen Optimismus des Quartetts, das von Reinhard Köneke und Michael Günzel betreut wurde. Das lag aber weniger an dem gerechten Remis, als an den eindeutigen Kräfteverhältnissen in der Vorrunde. Zu übermächtig war der spätere Vize-Meister SV Friedrichsgabe (Schleswig-Holstein), der neben einem 6:2 über die Postlerinnen zwei weitere Erfolge einfahren konnte, und noch zu schwach war der SV Helfendorf (Bayern), der alle drei Vergleiche mit 0:6 abgeben musste. So buchten Friedrichsgabe und Watzenborn (Platz 4) – über das bessere Spielverhältnis im Vergleich zum Post SV – das Halbfinale, wo Neckarsulm (Baden-Württemberg/neuer Meister) und der SV Emmerke (Niedersachsen/Platz 3) warten sollten.

Für die Mühlhäuser Equipe ging es am zweiten Wettkampftag aber immerhin um das Erreichen des fünften Platzes – und dieses wurde mit Macht angestrebt. War das 6:2 über den VfL Duttweiler (Rheinland-Pfalz) ein „normales“ Spiel, sollte sich die Begegnung gegen die Schülerinnen von Borussia Düsseldorf zu einem Sportdrama über zehn Akte plus mathematischer Zugabe entwickeln. In der Endabrechnung stand es 5:5 nach Spielen bei 19:19-Sätzen. Entsprechend der Regularien mussten die Bälle ausgezählt werden. Hatte der Post SV in dieser Hinsicht in der zu Ende gehenden Saison recht wenig Glück gehabt (Champions-League-Aus der Männer in Jekaterinburg), war Fortuna den Mühlhäuser Mädchen in diesem Fall gewogen. Acht „kleine Punkte“ hatten sie mehr eingefahren; diese führten zu einem versöhnlichen Ausklang – zumindest aus Sicht der Postlerinnen.

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