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Post-Reserve verliert in 3. Liga weiter an Boden

19.02.2019 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Trotz des Einsatzes von Spielertrainer Erik Schreyer unterliegen die Tischtennis-Herren des Post SV mit 3:6 in Wohlbach

Wohlbach. Das kleine Flämmchen, das die Hoffnung der zweiten Mannschaft von Post Mühlhausen auf einen Verbleib in der 3. Tischtennis-Bundesliga (Süd) symbolisiert, ist deutlich blasser geworden. Dabei hatte es erst in der Vorwoche durch einen tollen 6:4-Heimerfolg über Wöschbach neue Nahrung erhalten. Doch der TTC Wohlbach, der im Vorfeld schon mit ebenso vollmundigen, wie aus Mühlhäuser Sicht streitbaren Ansagen in Richtung Thüringen aufgefallen war, schaffte es per 6:3, besagtes Flämmchen im Prinzip sofort wieder zu ersticken. Die Postler bleiben mit nur sieben Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz – und das, obwohl der nach wie vor spielende Coach Erik Schreyer im Landkreis Coburg endlich wieder voll zur Verfügung gestanden hat.

Schreyer-Einsatz
Stein des Anstoßes

Doch genau der Einsatz Schreyers war nach Ansicht der Wohlbacher ein unerhörter Stein des Anstoßes. Ausgerechnet gegen sie würde der achtfache Einzelmeister Mitteldeutschlands zweimal komplett antreten; der Vorwurf der Unsportlichkeit, gar der Wettbewerbsverzerrung wurde laut. „Ehrlich gesagt halte ich das für eine Unverschämtheit. Da wird unnötiges Öl in ein Feuer gegossen, das wirklich keiner braucht. Ich spiele doch nicht mit Vorsatz oder etwa aus Antipathie gegen eine Mannschaft und gegen eine andere dann nicht. Das diktiert mir der Spielplan der 1. Bundesliga. Wir sind nun mal ‚bloß‘ die Mühlhäuser Reserve und deshalb abhängiger, als das beispielsweise die erste Vertretung eines Vereins ist“, macht Schreyer seinem Unverständnis über die Vorwürfe der Oberfranken Luft.

„Es wurde sogar gefordert, dass ich auf der Bank verbleiben soll. Und das im Namen des Fairplays. Da hört es bei mir auf. Zumal die Wohlbacher in sicheren Gefilden rangieren, für sie ist die Meisterschaft genau so weit weg, wie der Abstieg“, sagt Schreyer.

Dass die Gastgeber in der Endabrechnung einen verdienten Erfolg eingefahren haben, daran besteht für den Spielertrainer des Post SV allerdings kein gesonderter Zweifel. Mit Glück hielt er an der Seite von Jakub Figel die als schwächer eingestufte Kombination Grozdan Grozdanov/Yevgenij Christ 3:2 nach Sätzen auf Distanz; in der ersten Einzelrunde konnte Schreyer dann Michal Benes – ebenfalls in fünf Durchgängen – niederringen. Den dritten Mühlhäuser Punkt holte Figel per 3:1 über Christ.

Bis zum 9. März hat die Erstliga-Reserve nun frei, dann geht es zum Thüringer Derby nach Jena zu den Herren des SV Schott.

TTC Wohlbach - Post SV Mühlhausen II 6:3

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