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Ionescu und Habesohn geben Premiere unter Europas Top-16

02.02.2019 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Daniel Habesohn, Ovidiu Ionescu

Das Duo von Tischtennis-Erstligist Post SV Mühlhausen stellt sich am Wochenende in Montreux namhafter Konkurrenz

Mühlhausen. Montreux in der Schweiz eilt ein einzigartiger Ruf voraus: Als Touristenmagnet am Genfersee und – mindestens einmal im Jahr für über zwei Wochen – als Europas Jazz-Hauptstadt. An diesem Wochenende ist Montreux zudem die europäische Tischtennis-Hauptstadt. Am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag treffen sich die allerbesten Ballvirtuosen des Kontinents, um beim „Europe Top-16“ ihrerseits die „Königin“ und den „König“ der schnellen Rückschlagsportart zu krönen.

In der erlesen besetzten Herren-Konkurrenz, die vom sechsfachen Champion und Titelverteidiger Timo Boll angeführt wird, sind auch zwei Spieler des Post SV Mühlhausen zu finden: Daniel Habesohn (Österreich) und Ovidiu Ionescu (Rumänien). Für beide Erstliga-Spieler wird es die Premiere beim Top-16 sein.

Doch von großem Lampenfieber war bei beiden Akteuren am Freitagnachmittag, wenige Stunden vor der Auslosung (19 Uhr), wenig zu erspüren. „Meine Form ist top, ich haben ja mit Fang Bo aus China erst am letzten Freitag den Vize-Weltmeister von 2015 schlagen können. Daher hoffe ich in Montreux auf gute Resultate und auf eine ordentliche Endplatzierung“, gab sich Habesohn gewohnt selbstbewusst.

Der Kapitän des Post SV ist als neue Nummer 37 der Tischtennis-Weltrangliste (Stand: Februar 2019) bei diesem Turnier in der Schweiz an Position 11 gesetzt, hat aber gerade in der Bundesliga und in der Champions League im Mühlhäuser Trikot bewiesen, dass er im Prinzip jeden europäischen Spitzenspieler gefährden, wenn nicht sogar schlagen kann. Lediglich gegen Superstar Timo Boll, der Düsseldorfer würde mit einem neuerlichen Erfolg mit Rekordsieger Jan-Ove Waldner aus Schweden gleichziehen, hatte Daniel Habesohn zuletzt zweimal klar das Nachsehen.

Sein Teamkamerad Ovidiu Ionescu gab sich derweil betont locker: „Ich will diesen Wettkampf genießen und mir vor allem keinen Druck aufbauen. Weil ich genau weiß, wenn mir das gelingt, bin ich wieder gefährlich“, sagte der amtierende Vize-Europameister unmittelbar vor der Abreise.

Nach dem Top-16-Turnier haben Ionescu und Habesohn nur zwei Tage Zeit, sich zu regenerieren; schon am Mittwoch geht die Reise nach Jekaterinburg. In Russland steht für das Post-Team das Rückspiel im Champions-League- Viertelfinale gegen den favorisierten TTSC „UMMC“ an. Die Mühl häuser haben für ein Weiterkommen ein 2:3 bei 9:12-Sätzen aus dem Hinspiel zu tilgen. Die Partie ist am Freitag, 15 Uhr, Ortszeit.

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