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Vorfreude auf Saisonhöhepunkt

24.01.2019 | Von: Thomas Rudolph (Quelle: Thomas Rudolph)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Im Viertelfinale der Champions League (TTCLM) empfängt Post Mühlhausen morgen den russischen Tischtennis-Spitzenclub aus Jekaterinburg

Mühlhausen. Bereits am gestrigen Mittwoch versammelte Post-Trainer Erik Schreyer sein Spieler-Quartett wieder im heimischen Mühlhausen.

Es gilt, den Fokus ganz auf das bisher größte Duell der Vereinsgeschichte zu legen. Denn am Freitag, ab 18.40 Uhr, gastiert mit dem russischen Spitzenklub Jekaterinburg der Kontrahent im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League (TTCLM) am seit Wochen ausverkauften Kristanplatz.

Auch wenn die Postler gegen das mit einigen Hochkarätern – darunter dem Weltklasse-Chinesen Fang Bo – gespickte Team in der Außenseiterrolle steht, herrscht bei den Hausherren vor allem eines: Vorfreude.

Diese resultiert aus dem knappen 3:2-Heimsieg in der Bundesliga gegen Bremen, der einer kompakten Mannschaftsleistung entsprang. „Jekaterinburg ist schon noch einmal eine andere Mannschaft, gerade was die Breite des Kaders betrifft. Sie werden kaum eine Schwäche haben und sind in der Addition Hin- und Rückspiel kaum zu bezwingen. Aber wir wollen das Duell so lange wie möglich offen halten und unseren Fans ein tolles Spiel zeigen“, sagt Trainer Erik Schreyer. Der 30-Jährige sieht einen Vorteil darin, zuerst zu Hause anzutreten. Zum einen dürfte Bo der Hexenkessel überraschen, zum anderen haben die ebenfalls in der Mannschaft stehenden Jonathan Groth und Andrej Gacina bei ihren früheren Bundesliga-Gastspielen nicht nur positive Erfahrungen in der kleinen Halle gemacht und gingen auch schon als Verlierer vom Tisch.

„Ich hoffe, dass wir die Fans wie gegen Orenburg wieder mitnehmen können. Dort haben in allen Spielen nur Nuancen gefehlt“, sagt Schreyer, der personell wieder etwas umplanen kann und muss. Gegen Bremen verzichtete Schreyer auf den Einsatz von Lubomir Jancarik, der in der Champions League jedoch zuverlässig agierte. Außerdem wird im Gegensatz zur Bundesliga bei einem möglichen Stand von 2:2 kein Abschlussdoppel, sondern ein finales Einzel gespielt.

„Wir wollen uns eine gute Ausgangslage für Russland aufbauen und den Druck an Jekaterinburg weitergeben“, sagt der Trainer. Das Rückspiel findet dann in zwei Wochen am 8. Februar um 15 Uhr statt.

Mühlhausen – Jekaterinburg, Freitag, 18.40 Uhr (ausverkauft), im Internet: www.laola.tv

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