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Mühlhausen in Feierlaune

10.12.2018 | Von: Thomas Rudolph (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Nach dem Sprung ins Viertelfinale der Tischtennis-Champions-League blicken die Postler gespannt auf die Auslosung am Dienstag in Wien

Mühlhausen. Die sich in den sozialen Medien schnell verbreitenden Videos aus der Gäste-Kabine vermittelten sehr gut, wie es um die Laune im Lager des Post SV Mühlhausen bestellt war. Ovidiu Ionescu verteilte den Inhalt einer Sektflasche in die Plastebecher, zusammen mit dem mitgereisten Fan-Tross feierten die Spieler und Trainer Erik Schreyer den historischen Viertelfinaleinzug in der Champions League noch bis in die tiefe Nacht.

Auch am heimischen Kristanplatz hatten sich einige Leute eingefunden, um die entscheidende Partie in Eslövs per Live-stream mitzuverfolgen. Es war ein Auf und Ab, eine fast drei Stunden dauernde Nervenschlacht, in der die Postler zunächst wie der sichere Sieger aussahen, dann knapp vor dem Ausscheiden standen, um dann doch zu gewinnen und den größten Erfolg der Vereinsgeschichte sicherzustellen.

„Einfach nur Wahnsinn, was die Jungs da unter Druck geleistet haben“, sagte Manager Thomas Stecher, der gebannt auf die Leinwand schaute und das Weiterkommen in der Königsklasse im Anschluss noch feiern durfte.

Dabei hatte zunächst alles nach einem glatten Sieg für die Thüringer ausgesehen. Lubomir Jancarik und Daniel Habesohn hatten eine 2:0-Führung herausgespielt, Mühlhausen schien klar auf Kurs benötigter Auswärtssieg. Auch Ovidiu Ionescu lag scheinbar komfortabel mit 2:1-Sätzen in Führung und lag auch im vierten Durchgang vorne. Doch dann riss der Faden: Ionescu gab sein Spiel noch ab, Habesohn unterlag in der Folge glatt und auch Jancarik sah sich 1:2 in den Sätzen sowie 4:7 hinten. Aber der Tscheche kämpfte sich durch und erzwang den dritten Punkt mit einer Energieleistung.

Als Gruppenzweiter bekommt Post am kommenden Dienstag bei der Auslosung in Wien nun einen Ersten zugelost. Im Februar soll das Viertelfinale steigen, Post hat zunächst Heimrecht. „Wir nehmen es, wie es kommt. Das alles ist jetzt Zubrot“, freut sich Stecher schon.

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