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Post-Trainer Schreyer fordert volle Konzentration gegen Schlusslicht

24.11.2018 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Zum Ende der Hinrunde in der Tischtennis-Bundesliga sind die punktlosen Herren aus Jülich zu Gast in Mühlhausen

Mühlhausen. Die Herren des Post SV Mühlhausen haben bis zu einer kurzen Weihnachtspause noch ein richtiges Mammutprogramm vor ihren Schlägern: Drei Spiele in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL), zwei davon bereits aus der Rückrunde, sowie das doppelte Gruppen-Finale in der Champions League daheim gegen den TTC Fakel-Gazprom Orenburg (30. November/ausverkauft) und im schwedischen Eslövs zum Nikolaustag.

Bisher haben sich die Mühlhäuser um Spitzenmann Daniel Habesohn (Österreich) und Vize-Europameister Ovidiu Ionescu (Rumänien) über Gebühr und jenseits der kühnsten Erwartungen aus der Affäre gezogen: Die Heimsiege in der „Königsklasse“ über Eslövs (3:2) und Hennebont (Frankreich/3:0) lassen nach wie vor alle Möglichkeiten auf das Erreichen des Viertelfinales. Selbst bei der russischen Übermacht Orenburg hat sich das Quartett von Coach Erik Schreyer, trotz einer erwartbaren 0:3-Niederlage, bravourös verkauft.

In der TTBL zählt der Post SV nach dem harten 3:1-Arbeitssieg beim bissigen, vom ehemaligen Thüringer Landestrainer Dirk Wagner betreuten, TTC Grenzau weiter zu den ganz heißen Play-off-Kandidaten. Mit 14:4-Punkten rangiert man auf Platz 3 der Tabelle hinter den TTF Ochsenhausen (16:2/einzige Niederlage in Mühlhausen) und Bergneustadt (14:4), jedoch noch vor den Elite-Clubs Saarbrücken (14:4) und Borussia Düsseldorf (12:6).

„Wir können eine durchweg positive Zwischenbilanz ziehen. In der Liga stehen wir dank toller Vorstellungen, und das auch auswärts, besser denn je zuvor. Wir stehen sogar so gut, dass seit einiger Zeit das Wort Play-offs überhaupt kein Tabu mehr bei uns ist“, erklärt ein zufriedener Post-Coach Erik Schreyer.

Und in der Tat: Angeführt von einem bisher alles überragenden Daniel Habsohn, der amtierende Europameister im Herren-Doppel hat eine stolze 10:1-Einzelbilanz anzubieten, haben die Thüringer in der Liga bis dato lediglich gegen Meister Borussia Düsseldorf (2:3) und bei Angstgegner Saarbrücken (0:3) verloren. Gegen die Düsseldorfer, die ohne ihren Superstar Timo Boll angereist waren, hatten die Postler sogar einen 3:0-Coup in Reichweite; in Saarbrücken hatte Vielspieler Daniel Habesohn – in vollkommenem Einklang mit Trainer und Vereinsspitze – pausiert.

„Ich bin absolut der Überzeugung, dass der dritte Rang unsere bisherigen Leistungen widerspiegelt. Auch wenn wir uns natürlich in der einen oder anderen Partie das notwendige Match-Glück erarbeiten mussten“, sagt Schreyer offen und ehrlich.

Am Sonntag, ab 14:45 Uhr, ist zum Hinrunden-Schluss mit Aufsteiger TTC Jülich der punktlose Letzte im Klassement zu Gast am Kristanplatz – die Aufgabe ist der Papierform nach eine leichte. Dennoch verspüren die Gastgeber ein wenig Druck: „Zum einen sind wir zweifelsohne der haushohe Favorit, und die junge Truppe aus Jülich hat bei uns nun wirklich gar nichts zu verlieren. Solche Konstellationen beinhalten stets gewisse Restrisiken. Zum anderen liegen die Teams auf den ersten fünf Plätzen derart dicht auf dicht, dass jeder kleine Ausrutscher wirklich fatal sein kann“, weiß Schreyer.

Deshalb hat er seiner Mannschaft, die in „voller Kapelle“ auflaufen wird, deutliche Worte ins Programmheft des 11. Spieltages geschrieben. „Letzter hin, Letzter her. Wir werden an diese Aufgabe herangehen, wie gegen jede andere Mannschaft in der TTBL“, macht Schreyer klar.

Für den Post-Trainer geht es – neben zwei wichtigen Zählern – darum, im Rhythmus und in der Tiefe der Konzentration zu bleiben. Denn unmittelbar nach Jülich kommen zwei absolute Weltklasse-Clubs in die Mittelalterliche Reichsstadt. Am 30. November, ab 18.40 Uhr, gibt mit dem TTC Fakel-Gazprom Orenburg um Dimitrij Ovtcharov und der enorm beliebten Tischtennis-Legende Vladimir Samsonov erstmals die wohl beste Tischtennis-Mannschaft außerhalb Asiens ihre Visitenkarte in Mühlhausen ab. Es ist der Höhepunkt der bisherigen Europapokal-Geschichte des Post SV, das Spiel ist seit Wochen restlos ausverkauft.

Am 1. Advent (2. Dezember, 14.45 Uhr) fordern die Postler zum Auftakt der Rückserie den starken TTC Bergneustadt, der sich nach der 2:3-Startniederlage gegen eben jene Mühlhäuser zu einem Play-off-Kandidaten ersten Ranges gemausert hat und wohl für nicht wenige Experten der Geheimfavorit auf die deutsche Meisterschaft ist.

„In dem Heimspiel kann sich bereits viel für uns entscheiden. Doch erstmal gehen wir Schritt für Schritt. Am Sonntag werden wir alle Kraft ins Duell mit Jülich legen, um mindestens Dritter zu sein nach der Hälfte der regulären Saison“, stellt Schreyer klar.

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