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Post Mühlhausen: Spiel verloren, Respekt gewonnen

29.09.2018 | Von: Thomas Rudolph (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Erstligist startet beim haushohen Favoriten Orenburg mit einer 0:3-Niederlage in die Champions League, verkauft sich aber teuer

Orenburg. Ein wenig weh tat der Blick auf das Endresultat bei den Verantwortlichen des Post SV Mühlhausen schon. Das 0:3 beim haushohen Favoriten Orenburg hatten nicht wenige im Vorfeld erwartet, doch war bei der Champions League-Premiere für die Thüringer gefühlt deutlich mehr drin.

Nicht nur deshalb stand Steffen Mengel nach Spielschluss mit Daniel Habesohn und Lubomir Jancarik noch lange in der Box und versuchte, die gerade erlittene 1:3-Niederlage gegen Nationalmannschaftskollege Dimitrij Ovtcharov zu analysieren und zu verarbeiten. Knackpunkt der Partie war der dritte Durchgang. 10:7 lag Mengel, der seit dieser Saison für Mühlhausen aufschlägt, in Führung, brachte den Satz aber nicht nach Hause. Dabei profitierte Ovtcharov, der sichtlich nicht sein bestes Tischtennis zeigte, von einigen Glücksbällen. Wer weiß, wie das Duell sonst verlaufen wäre. So aber holte Ovtcharov auch den vierten Satz und band so den Sack zu.

Als sich die vielen Kinder in der Halle auch auf die Postler gestürzt und Autogrammkarten abgestaubt hatten, kam die Freude über die erreichte Leistung aber zurück. „Ich denke, wir können mit dem Start sehr zufrieden sein. Unter toller Atmosphäre haben wir uns richtig teuer verkauft. Am Ende hat ein wenig das Glück gefehlt, dass wir den Favoriten ein wenig mehr piesacken konnten“, meinte Manager Thomas Stecher. Ähnlich sah es Trainer Erik Schreyer. „Wir haben gegen die nominell stärkste Mannschaft Europas gespielt. Wir hatten unsere Chancen, waren aber noch etwas zu wenig abgezockt und haben in einigen Situationen die falschen Entscheidungen getroffen. Dennoch bin ich unterm Strich sehr zufrieden.“

Bereits im ersten Duell zwischen Posts Daniel Habesohn und Marcos Freitas zeigte sich auf, dass sich die Thüringer bestmöglich wehren wollten. Zwei Mal glich der Österreicher aus, ehe er im finalen Durchgang zu hoch hinten lag und das Match mit einem Fehlaufschlag beendete. Ähnlich erging es Ovidiu Ionescu. Der Vizeeuropameister aus Rumänien bot dem chinesischen Weltklassespieler An Yan eine beherzte Partie, musste aber auch im fünften Satz die Überlegenheit anerkennen.

So ging Orenburg 2:0 in Führung, ehe Mengel trotz einer starken Vorstellung 1:3 verlor. „Bei ihm sieht es wieder richtig gut aus. Wir brauchen ihn für die nächsten schweren Aufgaben“, freute sich Schreyer. So etwa beim Bundesligaspiel in Bremen, was am morgigen Sonntag stattfindet (15 Uhr).

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