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Schreyer-Quartett fordert deutschen Vizemeister

01.09.2018 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Im ersten Heimspiel der neuen Tischtennis-Saison empfängt Erstligist Post Mühlhausen die TTF Ochsenhausen

Mühlhausen. Auf einen hochklassigen Ausklang der 141. Mühlhäuser Kirmes dürfen sich die Tischtennis-Fans am Sonntagnachmittag freuen. In seinem ersten Heimspiel der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga der Herren (TTBL) hat der Post SV Mühlhausen mit den TTF Ochsenhausen immerhin den amtierenden deutschen Vizemeister und Champions-League-Halbfinalisten zu Gast in der heimischen Halle am Kristanplatz.„Da treffen wir daheim gleich einmal auf eine richtig starke Mannschaft. Die Ochsenhäuser sind für mich, mit Borussia Düsseldorf natürlich, der große Favorit auf Meisterschaft und Pokal“ sagt Post-Trainer Erik Schreyer.

Die Gäste von der Oberschwäbischen Barockstraße werden von Hugo Calderano, einem Brasilianer mit portugiesischem Pass, und dem Franzosen Simon Gauzy angeführt; Calderano ist die Nummer 9 der August-Weltrangliste, Gauzy die 13. Komplettiert wird das Staraufgebot durch Jakub Dyjas aus Polen (Nummer 77) sowie die beiden Neuzugänge Stefan Fegerl (Österreich/52) und Jang Woojin (22). Ob der Star-Einkauf aus Südkorea allerdings in Mühlhausen aufschlagen wird, gilt als ungewiss. Vieles deutet darauf hin, dass Ochsenhausens neuer Coach Dmitrij Mazunov, einst Doppelspezialist auf Weltniveau, eher auf seine jungen (europäischen) Spitzenkräfte vertrauen wird:„Hugo Calderano und Simon Gauzy haben ganz bewusst auf die ‚Czech Open’ verzichtet und die Zeit genutzt, um bei uns hart und konzentriert zu trainieren“, verrät Mazunov, der mit seinem Team bereits am Freitagabend (nach Redaktionsschluss) zur Eröffnung des 2. Spieltages die Klingen mit Saarbrücken gekreuzt hat.

Der Post SV hatte indes eine Freirunde in der Elfer-Staffel und konnte die Konkurrenz gemeinsam noch einmal genau unter die Lupe nehmen. „Natürlich befassen wir uns intensiv mit Ochsenhausen, jedoch schaue ich auch sehr gerne auf uns. Denn wenn wir vor heimischem Publikum ins Rollen kommen, dann sind wir schwer zu stoppen. Das weiß Ochsenhausen aus eigener Erfahrung heraus“, weiß Schreyer. In der letzten Serie bekamen die favorisierten Tischtennis-Freunde in Mühlhausen eine saftige 0:3-Packung verpasst. „Der knappe 3:2-Sieg in Bergneustadt, wo wir auf einen Gegner auf Augenhöhe getroffen sind, hat uns Selbstvertrauen und Lockerheit gegeben. Diesen Schwung wollen wir ausnutzen“, erklärt Schreyer. Apropos Schwung: In bestechender Form befindet sich im Moment vor allem der Österreicher Daniel Habesohn. Viertelfinale bei den ‚Bulgarian Open’ und Viertelfinale bei den ‚Czech Open’, dazwischen 1,5-Zähler in Bergneustadt -- spielerisch und kämpferisch ließ der 32-Jährige keine Wünsche offen. „Ich habe zuletzt viele gute Dinge gesehen. Nicht nur bei Daniel Habesohn. Ovi Ionescu und Lubomir Jancarik sind glänzend aufgelegt und Steffen Mengel holt sich jeden Tag ein wenig mehr von seiner alten Stärke zurück“, meint Schreyer, der am Sonntag, wie gewohnt ab 15 Uhr, wieder die Qual der taktischen Wahl hat, in welcher Formation er sein Quartett ins Rennen schickt.

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