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"Wir suchen immer gemeinsam die beste Lösung für das Team"

22.08.2018 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Erik Schreyer

Erik Schreyer, Trainer von Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen, ist zufrieden mit dem Start

Mühlhausen. Das war ein Start nach Maß, den Tischtennis-Erstligist Post SV Mühlhausen beim guten TTC Bergneustadt auf den Centre-Court der „Schwalbe-Arena“ zu Gummersbach gezaubert hat. In der Halle, wo sonst mehr der Handball regiert, setzte sich die Mannschaft von Coach Erik Schreyer dank eines kämpferischen Husarenstücks knapp, aber letztlich verdient, mit 3:2 durch. Einmal mehr ging die Taktik des erst 30-jährigen Post-Trainers voll auf, die auf den ersten Blick durchaus risikobehaftete Aufstellung und die mannschaftliche Geschlossenheit bescherten die ersten beiden Punkte der Saison.

Mit ein wenig Abstand zu der dramatischen und hochklassigen Partie steht Erik Schreyer unserer Zeitung Rede und Antwort; spricht über Signalwirkungen, das wiederbelebte Doppel sowie das anstehende Mammutprogramm in Liga und Champions League.

Gleich der Rundenstart in Bergneustadt hat sich für Ihr Team und Sie zu einer Nervenschlacht entwickelt. War das die richtige Feuertaufe für die anstehenden Aufgaben?
Natürlich ist es immer sehr gut, mit einem Erfolgserlebnis in die Saison zu starten. Das gibt Selbstvertrauen und ein Stück weit die nötige Lockerheit. Setzt man sich, vor allem auswärts, in einer derartigen Tischtennis-Schlacht und gegen einen Gegner auf Augenhöhe durch, kann das Signalwirkung haben. Besonders, weil wir in der letzten Runde an fremden Tischen nicht immer überzeugen konnten. In jedem Fall war dieses 3:2 wahrer ein Big Point.

Beim 2:2 musste das wiederbelebte Doppel die Entscheidung bringen. Für die Mannschaft war es das erste seit 2013, seit der Meisterschaft in der 2. Bundesliga. Warum haben Sie sich für die Kombination Habesohn/Jancarik entschieden?
Zunächst einmal möchte ich Lubomir Jancarik und Daniel Habesohn ein Kompliment machen. Sie haben mit Robles und Drinkhall gegen eine starke Paarung eine famose Vorstellung geboten. Dass sich diese Kombination ergeben hat, lag natürlich auch ein wenig an unserer Einzelaufstellung. Aber wir haben vier gute Doppelspieler, sind also flexibel und können immer wieder überraschen. In diesem Fall haben wir diese Variante für sinnvoll gehalten. Und, wir haben definitiv eine Variante für die Zukunft gesehen.

Apropos Überraschung: Steffen Mengel hat gleich in Bergneustadt seine Premiere im Post-Trikot gegeben. Kam der Einsatz nach seiner langen Pause nicht etwas zu früh?
Nein, nein. Steffen hat seine Verletzung optimal auskuriert, ist fit und was er im Training anbietet, sieht sehr gut aus. Natürlich fehlen ihm noch etwas die unabdingbare Wettkampfhärte und die natürlichen Automatismen am Tisch, um einen Top-Mann wie Benedikt Duda zu schlagen. Aber Steffen hat sich völlig in den Dienst der Mannschaft gestellt, was beweist, dass wir eine großartige Truppe zusammen haben. In Betrachtung aller Umständen suchen und finden wir gemeinsam die beste Lösung für das Team. In diesem Fall haben wir noch einmal kurzfristig umgebaut – und es hat gepasst.

Am 2. September zeigt das erste Heimspiel gegen Vizemeister Ochsenhausen. Wie sieht das Programm bis dahin aus?
In dieser Woche bestreiten unsere vier Spieler die „Czech Open“ in Olmütz. Das ist ein top-besetztes Turnier der World-Tour. Vor allem für Steffen Mengel wäre es wichtig, dort weitere Wettkampfpraxis zu sammeln. Danach haben die Spieler eine Mini-Phase im Training und in der Regeneration. Am 31. August treffen wir uns dann in Mühlhausen und gehen an die Feinplanung für das Duell mit Ochsenhausen.

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Ihrer Mannschaft und Ihnen nicht.Am 9. September wird Rekordmeister Borussia Düsseldorf am Kristanplatz vorstellig. Die Frage aller Fragen: Kommt Timo Boll mit?
(lacht) Ob Timo gegen uns spielt oder nicht, kann ich nicht sagen. Erstens, ich bin nicht Danny Heister (Coach von Borussia/Anmerkung der Redaktion), zweitens ist bis dahin noch sehr viel los in der Tischtennis-Welt. Klar, das Heimspiel gegen die Borussia ist ein absoluter Saison-Höhepunkt, allerdings konzentrieren wir uns zunächst alleine auf Ochsenhausen. Das ist eine harte Nuss, die wir aber unbedingt knacken wollen.

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