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Spektakuläre Schreyer-Show beschert Sieg im Derby

27.02.2018 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Die Reserve des Post SV Mühlhausen schlägt in der 3. Tischtennis-Bundesliga den SV Schott Jena sensationell mit 6:4

Mühlhausen. Angeführt von einem alles überragenden Spielertrainer Erik Schreyer hat die zweite Herren-Mannschaft des Post SV Mühlhausen in der 3. Tischtennis-Bundesliga für einen echten Coup gesorgt. In eigener Halle besiegte das keineswegs schon sorgenfreie Quartett den bisherigen Tabellenzweiten, Schott Jena, mit 6:4 und sammelte zwei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der Südstaffel. „Wir brauchen in unserer angespannten Situation wirklich jeden einzelnen Zähler. Dass wir natürlich ausgerechnet im Derby gegen Jena gleich zwei davon einfahren, schmeckt doppelt süß“, sagte ein rundum zufriedener Erik Schreyer. Zunächst hatte der mitteldeutsche Rekordmeister, der hauptsächlich für die Betreuung des Mühlhäuser Erstliga-Kaders zuständig ist, an der Seite des Tschechen Bohumil Vozicky das unbequeme Doppel Pavol Mego/Roman Rezetka mit 3:0 in die Schranken gewiesen und für die 1:0-Führung der Hausherren gesorgt. Parallel dazu hatten Andreas Wenzel und Jakub Figel die erste Überraschung auf den Schlägern. Gegen das Jenaer Top-Paar Leo Süß/Frantisek Placek führten sie bereits mit 2:1 in den Sätzen, ehe die Gäste zum Gegenschlag ausholten und durch ein 3:2 den Gesamtstand egalisierten (1:1).

Dann wurde es allerdings Zeit für den zweiten Teil der Schreyer-Show. Im Kräftemessen mit dem Tschechen Frantisek Placek, einem der ausgewiesen stärksten Einzelakteure der Liga, sah der Linkshänder zunächst vollkommen chancenlos aus und lag in Durchgang Nummer 1 bereits mit 3:9 hinten. Allerdings schockte ihn der hohe Rückstand nicht im Geringsten. Unter dem lautstarken Jubel der über 50 bestens gelaunten Mühlhäuser Fans holte Schreyer den Satz noch mit 12:10 und setzte sich in der Endabrechnung recht sicher mit 3:1 durch. Das war auch bitter nötig, denn Routinier Bohumil Vozicky hatte nicht seinen allerbesten Tag erwischt. Der Offensivstärke des Slowaken Pavol Mego, einige Jahre auch für Schlotheim aktiv, konnte er nicht genügend entgegnen und musste das 2:2 zur Pause zulassen (3:1).

Figel nach Verletzung immer besser in Form

Was danach folgte, war der Beweis, dass die Mannschaft auch unter Druck als Einheit gut funktioniert. Andreas Wenzel erkämpfte sich im Duell der Thüringer Auswahlspieler ein 3:1 über Landesmeister Leo Süß und Jakub Figel hatte Abwehrer Roman Rezetka stets im Griff (3:0). Als im Anschluss Schreyer ein in allen Belangen sehenswertes 3:0 über Pavol Mego folgen ließ, war zumindest schon das Remis gesichert. Und Jena hatte sich in der Tat noch nicht aufgegeben. Bohumil Vozicky fehlte gegen Landsmann Frantisek Placek das nötige Quäntchen Glück. Ähnlich erging es auch Andreas Wenzel – 1:3 gegen Roman Rezetka. Nun lastete gehörige Verantwortung auf den Schultern von Jakub Figel, der nach seiner langen Verletzungsmisere immer besser in Form kommt. So hatte er gegen Leo Süß lediglich im zweiten Satz einige ernsthafte Probleme. Sein 3:1-Erfolg ließ die Halle beben. „Das war wichtig für das Team. Ich freue mich, dass ich helfen konnte“, sagte Figel im Nachgang bescheiden. In der Tabelle liegen die Postler mit 9:13-Punkten auf dem siebenten Platz.

Post SV Mühlhausen II - SV SCHOTT Jena 6:4

Die aktuelle Tabelle

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