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Erik Schreyer: „Fulda hat viel mehr zu verlieren!“

11.02.2018 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Erstligist Post SV Mühlhausen will am Sonntagnachmittag bei Play-off-Kandidat Maberzell schlechte Erinnerungen wecken

Mühlhausen. An den 29. Oktober dürften sich die Spieler des TTC Fulda-Maberzell und Trainer Meng Qing Yu nicht sonderlich gern zurückerinnern: Am 5. Spieltag in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) standen nach nur 104 Minuten ein 0:3 nach Punkten und ein 0:9 in den Sätzen zu Buche. Der gastgebende Post SV Mühlhausen hatte dem selbstbewussten Play-off-Dauerabonnenten aus Hessen eine Lektion erteilt – im Darts würde man von einem „white wash“ sprechen.

„Das war eine außergewöhnliche Vorstellung. Einer derart starken Truppe nicht einen Satzgewinn zu gönnen, ist nicht alltäglich und ist fernab der sportlichen Realität“, gibt Post-Trainer Erik Schreyer zu. Deshalb erwartet er im Rückspiel am Sonntag, 15 Uhr, an der Fuldaer Washingtonallee auch ein komplett anderes Spiel. „Fulda wird mit jeder Faser auf Revanche brennen. Schließlich hat der TTC in der heißen Phase der Saison noch mehr zu verlieren, als Punkte und Prestige“, erklärt Erik Schreyer.

Ein Blick auf die Tabelle der 1. Bundesliga unterstreicht die Aussage des Mühlhäuser Trainers. Ist Titelverteidiger Borussia Düsseldorf mit 22:4 doch schon ein wenig enteilt, kämpfen dahinter vier Teams um die drei weiteren Ränge, die zur Teilnahme an der Meisterrunde berechtigen. Der 1. FC Saarbrücken TT und Fulda (18:8) sind ebenso punktgleich wie die TTF Ochsenhausen und Werder Bremen (16:10). Dahinter lauert Post (14:10). Allerdings stellst Erik Schreyer auch klar: „Für uns waren die Play-offs nie reell. Klar, wir wollen jedes Spiel gewinnen. Das ist unser Anspruch. Aber wir erkennen auch, dass andere Vereine leichte Vorteile haben.“

Dennoch ist im Post-Lager das Ziel für den Sonntag eindeutig gesteckt: „Nach zwei 0:3-Niederlagen in Folge sind wir extrem ausgehungert. Unsere Spieler haben gegen Fulda immer ein gutes Gefühl und gehen mit Selbstvertrauen an die Aufgabe“, so Schreyer.

Auch in der Februar-Weltrangliste sieht es für die Mühlhäuser gut aus. Ovidiu Ionescu (Rumänien) hat zehn Plätze gut gemacht, ist die Nummer 67. Daniel Habesohn (Österreich) wird auf 73 geführt, Lubomir Jancarik (Tschechien) liegt auf Rang 112.

Die aktuelle Tabelle

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