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Ochsenhausen weiter kein gutes Pflaster für Schreyer-Team

24.01.2018 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Im Montagsspiel der Tischtennis-Bundesliga müssen sich die Mühlhäuser 0:3 beugen. Am Sonntag kommt Düsseldorf

Ochsenhausen. Die Oberschwäbische Barockstraße ist und bleibt kein besonders gutes Pflaster für den Post SV Mühlhausen. In der Montagabendpartie des 12. Spieltags der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) kassierte die Mannschaft von Chef-Trainer Erik Schreyer eine bittere 0:3-Pleite bei den favorisierten TTF Ochsenhausen.

Für die Mühlhäuser, die guten Mutes und voller Elan zum Play-off-Kandidaten gereist waren, ist die fünfte Niederlage der Saison gleichbedeutend mit dem Rückfall auf den – nach wie vor sehr ordentlichen – sechsten Platz. In Zahlen ausgedrückt: Die Postler haben aktuell 14:10-Punkte auf der Habenseite, genauso viel wie Ochsenhausen. Besser liegen im Moment Tabellenführer Düsseldorf (20:4) und das Verfolgertrio aus Saarbrücken, Bremen sowie Fulda-Maberzell (alle 16:8).

„Ich bin nicht ganz zufrieden. Da war heute eindeutig mehr für uns drin. Wir haben aber ein paar Chancen zu viel vergeben“, haderte Gäste-Coach Schreyer.

Nach einem klaren 3:0-Heimerfolg über Bergneustadt hatte er an der Aufstellung seines Teams nichts geändert. Ovidiu Ionescu, der Bilanz nach immerhin bester Spieler der 1. Liga, eröffnete gegen den starken Polen Jakub Dyjas und sollte dafür sorgen, dass die Hausherren im TTF-Leistungszentrum unter Zugzwang geraten. Die Tischtennisfreunde, die erneut auf ihren Top-Mann Simon Gauzy (Frankreich) verzichten mussten, sollten sich früh an das 0:3 in Mühlhausen erinnern.

Und Ionescu begann gut, holte sich einen umkämpften ersten Satz mit 11:8. Im weiteren Verlauf fehlte dem Rumänen jedoch das notwendige Quäntchen Glück (9:11, 9:11). Als er aber im vierten Durchgang beim 10:8 zwei Satzbälle hatte, deutete viel auf einen Entscheider hin. Doch, im Gegensatz zu den letzten Wochen, fehlte dem Mühlhäuser etwas die Kaltschnäuzigkeit. Er ließ sich abfangen; das 1:0 gab den Ochsenhäusern viel Selbstvertrauen.

Jancarik verpasst mögliche Wende

Das bekam sogleich Daniel Habesohn zu spüren. Der Brasilianer Hugo Calderano, der in den Tagen zuvor bei den internationalen Meisterschaften von Ungarn in Budapest die Bronzemedaille im Einzel geholt hatte, zermürbte den Widerstand des Österreichers von Satz zu Satz und sorgte für eine Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber (3:0).

Nach der Pause kam dennoch Spannung auf. Das lag an der guten Leistung von Lubomir Jancarik im Duell mit Joao Geraldo. Mit etlichen krachenden Rückhand-Winnern brachte er sich mit 2:1 in Front, doch der junge Portugiese ließ sich nicht entscheidend genug beirren und fing den hochgewachsenen Tschechen im fünften Satz noch ab (3:2). Damit müssen die Mühlhäuser weiter auf den ersten Erfolg in Ochsenhausen warten.

Inwieweit das an der – einmal mehr – sehr außergewöhnlichen Spielzeit lag, wollte Post-Trainer Erik Schreyer nicht kommentieren. Er mochte wohl keine Ausreden suchen, richtete den Blick sofort nach vorne: „Der Kampf um die Play-offs ist nach der 12. Runde wieder völlig offen“, sagte Schreyer. „Wir setzen uns da aber nicht unter Druck und freuen uns erst einmal auf das Knallerspiel gegen Düsseldorf.“

Am kommenden Sonntag, ab 14.45 Uhr, wird der frischgebackene Pokalsieger, der Rekordmeister und klare Tabellenführer der TTBL in Mühlhausen vorstellig. Die Gastgeber sind in dieser Saison am heimischen Kristanplatz noch unbesiegt; die Partie ist seit Wochen ausverkauft.

TTF Liebherr Ochsenhausen - Post SV Mühlhausen 3:0

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