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„Phänomen Kristanplatz“: Post SV in Mühlhausen weiter unbesiegt

17.01.2018 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine), Fotos: Christian Habel
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Auch Bergneustadt muss sich klar mit 0:3 beugen – Schreyer-Team bleibt Tabellendritter der 1. Tischtennis-Bundesliga

Mühlhausen. Die nach wie vor absolut makellose Heimbilanz am Kristanplatz sorgt weiterhin dafür, dass die Herren des Post SV Mühlhausen auf dem dritten Tabellenplatz der Tischtennis-Bundesliga (TTBL) und somit in der Verfolgergruppe von Spitzenreiter Borussia Düsseldorf um Superstar Timo Boll bleiben.

Wie schon in der Hinrunde in den Duellen mit dem TTC Grenzau, den TTF Ochsenhausen, dem TTC Fulda-Maberzell sowie dem SV Werder Bremen hieß es auch zum Jahresauftakt 2018 gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt 3:0 für die Thüringer Überraschungsmannschaft.

„Dass wir an eigenen Tischen bisher noch nicht ein Einzel verloren haben, sagt natürlich einiges über unsere Heimstärke aus. Am Kristanplatz spielen wir sehr dominant, die unglaublich tollen Fans peitschen unsere Jungs und mich wirklich extrem nach vorne“, sucht Post-Cheftrainer Erik Schreyer nach gängigen Erklärungen für das „Phänomen Kristanplatz.

Denn, dass die Halle an historischer Stelle kleiner ist als manche übergroße, neugebaute Multifunktionsarena, dass es immer noch ein wenig lauter zugeht als andernorts oder eben auch, dass in dem alten Backsteingemäuer der Plastikball ein wenig anders fliegen mag als in Fulda oder in Ochsenhausen – all das sollte in den fast fünf Jahren Erstliga-Zugehörigkeit des Post SV Mühlhausen doch von den großen Rivalen entschlüsselt, analysiert und vor allem dechiffriert worden sein.

Am letzten Sonntag, am recht schnellen Ende des nunmehr 11. Spieltages, standen also auch Benedikt Duda & Co. ratlos da, denn große Chancen hatten die Gäste nicht besessen. „Mühlhausen hat sehr aggressiv gespielt und uns am Ende einfach überrannt. Steffen Mengel ist an der Hüfte verletzt und daher nicht topfit. Deshalb haben wir die drei fittesten Spieler aufgestellt. Leider hat es am Ende trotzdem nicht gereicht“, sagte Duda, der immerhin zum erlesenen Kreis der deutschen Nationalmannschaft zählt.

Während die „Schwalben“ die Saison wohl bereits jetzt als mittlere Katastrophe abhaken dürfen und sehr froh sein können, dass es auch 2017/18 in der TTBL keinen „heißen“ Kampf gegen den Abstieg gibt, könnte sich Post endgültig aufmachen, den obliga torischen Play-off-Kandidaten das Leben einmal so richtig schwer zu machen. „Wir haben eine gute Ausgangslage, um unser Ziel, den sechsten Platz, in der Endabrechnung auch tatsächlich zu erreichen. Alles weitere kommt mir zu früh. Vor allem, wenn ich auf das knüppelharte Programm der nächsten Wochen schaue“, erklärt Erik Schreyer, der diese Woche in Düsseldorf zur A-Lizenz-Ausbildung am Deutschen Tischtennis-Zentrum weilt.

Montagabendspiel in Ochsenhausen

Seine Top-Spieler, Ovidiu Ionescu, Daniel Habesohn und Lubomir Jancarik, haben sich indes nach Budapest begeben, um die internationalen Meisterschaften von Ungarn zu spielen. In der 1. Bundesliga geht es am 22. Januar (19.30 Uhr) in Ochsenhausen weiter, ehe Düsseldorf die Mühlhäuser Heimstärke testen will (28. Januar; bereits ausverkauft).

Die aktuelle Tabelle

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