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Nach Startschwierigkeiten souverän durchgesetzt

06.01.2018 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Die zweite Mannschaft des Post SV Mühlhausen gewinnt ihre Premiere im Tischtennis-Intercup beim österreichischen Zweitligisten TTC Kuchl klar mit 4:0

Kuchl. „Das war ein rundum gelungener Tischtennis-Abend. Ich bin sehr zufrieden mit unserer Mannschaft und freue mich auf die kommenden Aufgaben“, konstatierte Erik Schreyer das am Ende deutliche 4:0 von Post Mühlhausens Erstliga-Reserve. Nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten gewann die zweite Mannschaft des Thüringer Abonnement-Siegers ihren ersten Auftritt im TT-Intercup, dem dritten offiziellen Europapokal, beim TTC Kuchl in Österreich in sehr souveräner Manier. Damit stehen die Postler in Runde 3 und bewahren sich die Möglichkeit, nach sechs Triumphen in Folge durch die erste Garde, nun auch den siebenten „Pott“ nacheinander an den Kristanplatz zu holen.

Dass es für das Schreyer-Team und den mitgereisten Fan-Tross in dem malerischen Alpenstädtchen ein entspannter Abend werden würde, danach sah es zunächst jedoch nicht aus. Mühlhausens Slowake Jakub Figel bekam im Duell mit Lukas Seidl im ersten Satz kaum einen Rückhandball auf den Tisch (6:11), steigerte sich aber in den folgenden Durchgängen noch rechtzeitig, um den Österreicher abzufangen (11:9, 11:2 und 12:10). Der Akteur der Gastgeber lieferte sich allerdings auch eine kleine Privatfehde mit dem bei den Aufschlägen sehr genauen Stuhlschiedsrichter.

Das 1:0 gab den Postlern indes die nötige Sicherheit. Routinier Bohumil Vozicky lieferte gegen Mate Moricz, einen der Besten in Österreichs 2. Bundesliga (A), eine vorzügliche, weil fast fehlerfreie, Leistung ab und stellte auf 2:0 aus Gästesicht (11:9, 11:7, 11:7). Als Erik Schreyer im Kräftemessen der Spielertrainer Kuchls cleveren Altmeister Attila Halami besiegt hatte (11:8, 11:6, 11:7), waren die Messen gesungen für den Vize-Herbstmeister der 2. Staatsliga.

Denn auch im Doppel ließen die Thüringer nichts anbrennen: Das Duo Schreyer/Vozicky, auch in Deutschlands 3. Liga (Süd) ein Garant für Punkte, ließ gegen Seidl/Moricz nicht viel anbrennen (11:6, 11:13, 11:6 und 11:4). Christian Reim, für den verhinderten Andreas Wenzel (Trainerausbildung) mitgereist, musste derweil nicht zum Schläger greifen.

Das 0:4 trübte die Stimmung der Hausherren nur kurz: „Wir wussten, dass wir mit Post auf einen wahrscheinlich übermächtigen Gegner treffen werden. Und so war es dann auch. Schade ist nur, dass wir diesen Vergleich nicht die eine oder andere Runde später gehabt haben. So gehen die Glückwünsche an Mühlhausen“, sagte TTC-Obmann Hannes Kuchl, der diesen Europapokal-Tag mit den Seinen hervorragend organisiert hatte.

„Wir hoffen in der 3. Runde auf ein Heimspiel und natürlich auf eine lösbare Aufgabe. Unser Ziel ist die Teilnahme am Final Four“, erklärte Erik Schreyer. Für ihn und seine Mannschaft geht am kommenden Samstag die Rückrunde in der 3. Bundesliga los; zu Gast in Mühlhausen wird der starke TTC Wöschbach sein (17.30 Uhr).

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