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Post-Reserve punktet überraschend

07.12.2017 | Von: Thomas Stecher TA
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

In der 3. Tischtennis-Bundesliga kommt die zweite Mühlhäuser Herren-Mannschaft zu einem 5:5 beim TTC Wöschbach, diesen Samstag "Abstiegskrimi" gegen den TTC Wohlbach

Wöschbach. „Da haben wir ein richtiges und vor allem wichtiges Lebenszeichen gesendet“, erklärte Post Mühlhausens Spielertrainer Erik Schreyer. Nach den oft sehr durchwachsenen Leistungen in den letzten Wochen vollkommen unerwartet, hatte sich seine Müntzerstädter Erstliga-Reserve ein 5:5 beim namhaft besetzten Drittliga-Aufsteiger TTC Wöschbach erarbeitet. Im Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Tischtennis-Bundesliga kann dieser Punkt viel bewirken. „Wir hatten zuletzt kein Glück und waren von Verletzungssorgen geplagt. Doch nun wollen wir durchstarten“, gab sich Schreyer kämpferisch.

Und er war in Wöschbach mit gutem Beispiel vorangegangen. An der Seite von Routinier Bohumil Vozicky hatte er zunächst keine größeren Probleme, das Doppel Mazunov/Hrnic auf Distanz (3:0) und die Gäste von Beginn an in der Partie zu halten.

Denn, dass die Postler nicht angereist waren, um die Zähler einfach herzuschenken, zeigte sich im zweiten Doppel. Der erstmals seit vielen Wochen schmerzfreie Neuzugang Jakub Figel und Andreas Wenzel zwangen das starke Duo Rosenberg/Fu Yong bis in den fünften Durchgang (2:3).

„Wir haben uns noch lange nicht aufgegeben!“

Post-Coach Erik Schreyer

Die anschließenden Einzel entwickelten sich dann ebenfalls zu einer wahren Vozicky-Schreyer-Schau. Der mittlerweile 40 Jahre alte Tscheche gab sowohl Roman Rosenberg als auch Fu Yong jeweils mit 0:3 das Nachsehen. „Wir haben uns noch lange nicht aufgegeben, und Bohumil hat das in diesen beiden Spielen auch ganz deutlich unter Beweis gestellt“, betonte Erik Schreyer.

Der Linkshänder selbst hatte im zweiten Paarkreuz zunächst keinerlei Mühe mit Petr Husnik (3:0), ehe der gebürtige Vogtländer den Nachweis erbrachte, dass er nach wie vor über eine gehobene spielerische Klasse verfügt. Im Duell mit Dmitrij Mazunov (Schreibweise laut click-TT), gerade in den 1990er Jahren einer der besten Doppelspieler der Welt und lange Zeit mit den TTF Ochsenhausen in der 1. Bundesliga erfolgreich, setzte sich Schreyer knapp mit 12:10 im finalen Satz durch und sicherte dem Post SV das wichtige Unentschieden.

Dass es nicht zu mehr gereicht hat, lag vor allem daran, dass Jakub Figel und Andreas Wenzel noch nicht komplett fit waren.

Das soll sich aber bis zum Wochenende zwingend ändern. „Es ist am Samstag gegen Wohlbach ein sogenanntes Vier-Punkte-Spiel für uns. Wir wollen endlich den ersten Sieg“, sagte Schreyer.

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