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Kreisoberliga ist beschlossene Sache

02.01.2015 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: Verein

Kreisfachverband Tischtennis bringt neues Oberhaus auf den Weg. Start mit zehn Teams bereits zur kommenden Saison

Schlotheim. Ab der Saison 2015/16 hat der Unstrut-Hainich-Kreis seine eigene Tischtennis-Kreisoberliga. Diese wird den beiden bisherigen Staffeln der 1. Kreisliga vorangestellt. Das beschloss die erweiterte Versammlung des Kreisfachverbandes Tischtennis (KFV) auf ihrer Abschlusssitzung in Schlotheim. Lange Zeit waren Für und Wider abgewogen worden. „Die ersten Vorschläge für eine Kreisoberliga gab es bereits vor etlichen Jahren“, sagte Detlef Till vom KFV-Vorstand. Den neuerlichen Anstoß hatten Jens Nölker vom SV Blau-Weiß Mühlhausen und Olaf Schreiber, Staffelleiter der 1. Kreisliga Nord, gegeben. „Es geht nicht darum, jemanden auszuschließen, sondern eine starke Staffel zu installieren, die den gesamten Kreis umfasst und den Ligaalltag attraktiver macht“, hatte Nölker die Werbetrommel gerührt. Zudem hatte er darauf hingewiesen, dass die Kreisoberliga im Eichsfeld seit Jahren gelebte Praxis ist.

In den letzten Wochen wurden nun auch die Modalitäten geklärt. Die Kreisoberliga wird aus den am Ende der laufenden Serie jeweils fünf bestplatzierten Teams der Nord- und der Südstaffel der 1. Kreisliga zusammengesetzt. Das „Unterhaus“ bleibt indes zweigleisig und wird mit Mannschaften aus den Staffeln der 2. Kreisliga aufgefüllt. In der Kreisoberliga soll weiter mit Vierer-Teams gespielt werden, acht Punkte (statt bisher zehn) sind für einen Mannschaftssieg notwendig. Ein Unentschieden ist möglich (7:7). In dem modifizierten System werden zu Beginn obligatorisch zwei Doppel ausgetragen, jeder Spieler kommt auf maximal drei Duelle pro Partie. Auf Paarkreuze im eigentlichen Sinn wird weiterhin verzichtet. Der Sieger der Kreisoberliga ist gleichzeitig Kreismeister und berechtigt, in die 3. Bezirksliga aufzusteigen. Die beiden letztplatzierten Teams der Kreisoberliga steigen ab; eine mögliche Relegation mit den Zweiten der 1. Kreisliga ist angedacht, aber noch nicht beschlussreif. „Wir beginnen nach der Sommerpause mit einer zweijährigen Testphase. Die beschlossenen Regeln sind nicht in Stein gemeißelt. Wenn sich im Laufe der Zeit Veränderungen anbieten, werden wir diese natürlich auch umsetzen“, sagte KFV-Chef Günter Zickler. Wer die Leitung der Staffel übernimmt, ist bisher noch nicht geklärt. Wunschgemäß sollte es ein Spieler der neuen Kreisoberliga sein. Potenzielle Kandidaten sind die beiden Staffelleiter der 1. Kreisliga, Silvio Kunert (Süd) und Olaf Schreiber (Nord). Eine Entscheidung soll bis Mitte Mai 2015 gefallen sein. Für diesen Zeitraum ist die nächste Sitzung des KFV avisiert.

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