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"Zusammenhalt ist die große Stärke"

11.12.2014 | Von: Andreas Wenzel
Kategorie: 3. Mannschaft Herren

Nachwuchs-Ass Andreas Wenzel zieht sein persönliches Hinrundenresümee...

„Am Ende sind wir mehr als zufrieden mit unserem Ergebnis“, fasst der zur Zeit noch verletzte Janto Gundlach die Hinrunde kurz und pregnant zusammen. Alle Spieler haben sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und sind immer an ihr Limit gegangen. Der etwas holprige Start gegen die zwei Top-Teams der Liga war der Nervosität vor dem Unbekannten geschuldet. Aber nach dem das erste Heimspiel, das auch direkt ein Thüringenderby war, wurde klar, man sei in der Oberliga angekommen. Durch eine sehr starke Mannschaftsleistung, wurde mit den rund 50 Fans der erste Sieg bejubelt.

Nach zweiwöchiger Spielpause reiste man dann nach Biederitz. Die Erwartungen waren bei dem Absteiger aus der Regionalliga nicht besonders groß. „Kommt Jungs, vielleicht können wir etwas zählbares mitnehmen!“, motivierte der Spielertrainer Alexander Schieke seine Mannschaft. Es schien aber überhaupt nicht so zu laufen, denn schnell lag man mit 7:3 zurück. Doch dann schien ein negativer Höhepunkt den Verlauf drastisch zu ändern. Andreas Wenzel musste noch während der Partie mit dem Krankenwagen abgeholtwerden, weil er während des Spiels über schwere Atemnot klagte. Er kämpfte sich in seinem zweiten Einzel jedoch durch und gewann das Spiel noch im fünften Satz. Der Einsatz sollte sich lohnen, denn seine Mannschaft fing sich und erkämpfte ein sehr überraschendes 8:8. Der Wunsch des Spielertrainers wurde also erfüllt.

Am gleichen Tag reiste man dann noch zum zweiten Punktspiel nach Magdeburg. Durch die Tatsache, dass die Mannschaft nur noch zu fünft an die Tische ging, war die Devise sich so teuer wie nur möglich verkaufen und auf eine Revanche vor heimischem Publikum zu setzen. Die Mannschaft bot trotz allem eine sehr gute Leistung, mit spektakulären Ballwechseln und beeindruckte den Gegner gewaltig. Das Endergebnis, mit 3:9, war aus Mühlhäuser Sicht etwas zu deutlich.

Gerade aufgrund dieser beiden Niederlagen war der Mannschaft bewusst, wie wichtig das nächste Spiel gegen Dresden sein wird. Alle Spieler gingen mit einer sehr positiven und motivierten Einstellung an die Tische. Christian Reim betont nach dem klaren 9:1 Sieg:„Das war für uns ein Vier-Punktespiel, wir haben gezeigt das wir als Mannschaft super funktionieren und in den entscheidenen Momenten zu hundert Prozent da sind. Aber trotzdem geht uns der Spaß nicht verloren und das ist wichtig für uns.“  

Den nächsten Gegner wollte man ähnlich von der mannschaftlichen Geschlossenheit und dem Teamgeist beeindrucken, der die dritte Mannschaft des Post SV auszeichnet. Am Kristanplatz zeigte man den Fans wieder einen eindeutigen Sieg gegen Gornsdorf, mit 9:3.

Am letzten Wochenende der Hinrunde standen für die Postler noch zwei Spiele aus. Gegen den Tabellenletzten aus Schwarzenberg und einen direkten Tabellennachbarn aus Jena. Der 9:3 Erfolg gegen Schwarzenberg spiegelte auf jeden Fall nicht die Leistung der Gäste wieder. An heimischen Tischen bekamen die Zuschauer ein erneutes Mal super Ballwechsel geboten und einen Gastgeber der an seine Grenze gehen musste. Die Gäste wiederrum präsentierten sich mit einer sehr guten spielerischen und kämpferischen Leistung. Nach drei Stunden Spielzeit, konnten die Postspieler dann endlich durchatmen und sich über einen hartumkämpften Sieg freuen.

Zum letzten Spiel der Hinrunde ging es dann zum zweiten Thüringenderby nach Jena. Der in Jena studierende und wohnende Simon Stützer freute sich darüber sehr: „Endlich ein echtes Heimspiel. Nur 10 Minuten zur Halle, kann vor so einem wichtigen Spiel sehr entspannend sein.“  Vor vielen Fans die Robert und Simon zur Unterstützung in die Halle lockten, wurde einmal mehr gezeigt, dass der Zusammenhalt der Mannschaft die große Stärke ist. Durch einen knappen 9:7 Sieg, verweilt die Dritte nun über die Winterpause auf einem sehr guten vierten Tabellenplatz, bei gleichem Punkte- und Spielverhältnis hinter Biederitz.

Der Kapitän Robert Eckardt ist stolz auf seine Mannschaft:„ Für uns war das keine leichte Hinrunde. Wir hatten einige Spiele zu denen wir mit Ersatz antreten mussten und das auch noch gleich zu Beginn der Saison, was uns doch etwas verunsichert hat, ob das wirklich klappt mit dem Klassenerhalt. In so einer ausgeglichenen Liga muss man jederzeit nach unten schauen. Wir sind selbst ganz überrascht jetzt mal auf dem vierten Platz zu stehen, das ist ein sehr erfreuliches Zwischenergebnis. An dieser Stelle möchte ich im Namen der Mannschaft auch nochmal einen Dank an die Ersatzspieler aussprechen, die ein freies Wochenende geopfert haben um uns zu unterstützen. Und ohne den Sieg von Volker gegen Schwarzenberg wäre wohl das gesamte letzte Wochenende nicht so gut für uns gelaufen. Ein ganz großer Dank gilt auch den treuen und den zunehmend mehr neuen Fans der Dritten, die zu jedem Heimspiel kommen und uns tatkräftig unterstützen. Und wir sind uns einig, ohne Fans hätten wir auch in Jena wohl nicht gewonnen. Es hat wirklich viel Spaß gemacht bis jetzt. Wir freuen uns, dass wir so gut mithalten können und jetzt auf dem vierten Platz in die verdiente Weihnachtspause gehen können.“

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