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Post setzt zum Rückrundenstart in Bremen auf Michal Bardon

05.12.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Der Slowake will mit Mühlhausens Tischtennis-Erstligateam am Sonntag beim SV Werder für eine Überraschung sorgen

Mühlhausen. Dass in der Tischtennis-Bundesliga ein Außenseiter für eine große Überraschung sorgen kann, ist ein offenes Geheimnis. Spätestens seit dem 4. Spieltag der Hinserie der Saison 2013/14. Der Post SV Mühlhausen, als Aufsteiger ins nationale Oberhaus mit drei Pleiten in Folge gestartet, empfing am 29. September 2013 den SV Werder aus Bremen, den deutschen Meister. In Reihen der Nordlichter spielten unter anderem der gute Rumäne Adrian Crisan sowie Chuang Chih Yuan, Weltmeister im Herren-Doppel.

Die Rollen waren klar verteilt, die Thüringer würden am heimischen Kristanplatz ohne Chancen verlieren. Zumal sie damals auf ihre Nummer eins, Lars Hielscher, verzichten mussten. Das ungleiche Duell begann aber mit einem echten Paukenschlag. Michal Bardon besiegte Crisan 3:0 und beflügelte seine Postler derart, dass am Ende ein 3:2 Team-Erfolg zu Buche stand. Die ganze Liga horchte auf.

In dieser Saison sind Überraschungen von dieser Kragenweite bisher ausgeblieben, doch zuletzt zeigten die Mühlhäuser als Tabellenvorletzter und auch das Schlusslicht aus Frickenhausen, dass man selbst die ganz Großen richtig ärgern kann. Erst unterlag der Post SV bei Rekordmeister Düsseldorf nur mit 2:3. Nun, in einer vorgezogenen Partie des 1. Spieltags der Rückrunde hatte Frickenhausen den „Fall des Giganten“ auf dem Schläger. Einzig und allein ein Ball fehlte zum 3:2 – Düsseldorf zog sich glücklich aus der Affäre.

Bremer haben doppelte Belastung zu verkraften

Der Ärger darüber hielt sich in Mühlhausen sicherlich in Grenzen; die Frickenhäuser wären in der Tabelle mit Post gleichgezogen. Dieser Auftakt in den zweiten Abschnitt hatte dennoch gewisse Signalwirkung. „Vor überraschenden Ergebnissen ist man natürlich nie gefeit. Im Tabellenkeller könnten diese aber große Auswirkungen haben. Deshalb wollen wir in Bremen selbst für eine Überraschung sorgen“, sagt Thomas Baier, der Präsident des Post SV, vor der Partie am Sonntag, 15 Uhr, beim starken Tabellenvierten an der Weser.

Aus der Taktik, wie der Coup gelingen soll, machen die Postler kein großes Geheimnis – sie setzen auf Michal Bardon, den vor allem Bremens Adrian Crisan in unguter Erinnerung haben dürfte. Der Slowake wird für Matiss Burgis in das Post-Team rücken, neben dem hervorragend aufgelegten Lars Hielscher und Bohumil Vozicky spielen.

Welcher Mühlhäuser auf welcher Position aufgestellt werden wird, dass bleibt aber vorerst das Geheimnis von Trainer Alexander Schieke. Denn auch die Bremer, die bisher daheim noch unbesiegt sind, haben die Möglichkeit, ihre Aufstellung zu modifizieren. Sie müssen heute Abend in der Champions League schon gegen Niederösterreich ran.

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