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Postler wollen Rekordmeister ins Wanken bringen

08.11.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Algemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

In der Tischtennis-Bundesliga sind die Mühlhäuser am morgigen Sonntag zu Gast in Düsseldorf. Hausherren wohl ohne Boll und Franziska

Mühlhausen. „Wir rechnen uns gute Chancen aus, Einzel Nummer fünf gegen Düsseldorf zu erreichen. Dazu muss es aus unserer Sicht optimal laufen“, erklärt Alexander Schieke vor dem Duell „David gegen Goliath“ in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL). Am morgigen Sonntag, 15 Uhr, gastiert die erste Mannschaft des Post SV aus Mühlhausen bei Rekordmeister und Tabellenführer Borussia Düsseldorf.

Dass sich die Thüringer überhaupt Hoffnungen auf Zählbares beim nationalen Branchen-Riesen machen dürfen, das liegt nicht alleine am Strohhalmprinzip im Abstiegskampf. Die Düsseldorfer sind von großen personellen Sorgen geplagt – teilweise selbst gewählt, teilweise aus Verletzungspech. Auf der einen Seite war der Einsatz von Top-Spieler Timo Boll gegen die Thüringer von Anfang an nicht vorgesehen. Auf der anderen Seite fehlt Patrick Franziska verletzt.

„Das heißt aber nicht, dass wir in der Favoritenstellung sind. Es ist alles andere als ein Selbstläufer“, meint Schieke mit Blick auf das starke Trio, das der Meister und Pokalsieger der letzten Saison aufs Parkett führt. Der Inder Kamal Achanta ist ein stets gefährlicher Kontrahent, Abwehrspezialist Panagiotis Gionis ist – trotz aller Debatten über Probleme nach der Umstellung auf den neuen Plastikball – eine extrem hohe Hürde für jeden Gegner.

Als Nummer drei werden die Hausherren wohl ihren Trainer Danny Heister aufbieten. Der erfahrene Niederländer zählte zur Hochzeit zur erweiterten Spitze Europas. Zwar wolle er sich – so hieß es zumindest – mehr auf die Rolle als Betreuer konzentrieren, doch ist es nachhaltig zu bezweifeln, dass Heister in den letzten Tagen und Wochen den Tischtennisschläger in den Trainer-Schoß gelegt hat.

Dennoch, Post-Trainer Schieke stellt klar: „Wir wollen Düsseldorf ins Wanken bringen. Dazu muss aber der Punkt auf Position drei gegen Heister unter allen Umständen kommen.“ Diese Aufgabe will er, wenn es der Fitnesszustand zulässt, gerne dem Tschechen Bohumil Vozicky anheim werden lassen. Die beiden Spitzenplätze seitens der Mühlhäuser sollen der zuletzt so starke Lars Hielscher und der Lette Matiss Burgis besetzen. Michal Bardon steht als Ersatz parat.

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