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Postler müssen für Klassenerhalt Respekt vor großen Namen ablegen

29.08.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Mühlhäuser hinterlassen beim Start in die Tischtennis-Bundesliga gegen Werder Bremen einen ordentlichen Eindruck

Mühlhausen. "Wir sind mit Respekt nach Mühlhausen gekommen. Dass wir auf keinen Fall in Rückstand geraten wollten, das hat man deutlich an unserer Aufstellung gesehen"", sagte Sascha Greber, Teamchef des SV Werder, nach dem glücklichen, aber verdienten 3:0-Erfolg seiner Bremer beim Post SV Mühlhausen am 1. Spieltag der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga.

Den Gästen von der Weser lag das überraschende 2:3 aus dem Vorjahr in der Halle am Kristanplatz in Mühlhausen noch sehr schwer im Magen. Doch dieses Mal wackelte der hohe Favorit nur, fiel allerdings nicht.

Bastian Steger, Bremens Neuzugang vom 1. FC Saarbrücken, brachte die Norddeutschen mit 1:0 in Front. Der deutsche Meister im Doppel – gemeinsam mit Lars Hielscher – hatte gegen den wie immer vorbildlich kämpfenden Tschechen Bohumil Vozicky jedoch seine liebe Mühe.

Der Knackpunkt der Auftaktpartie folgte in Spiel zwei. Lars Hielscher zeigte gut eineinhalb Sätze gegen Adrian Crisan sein bestes Tischtennis und lag aussichtsreich in Führung. Doch einige überhastete Bälle des Postlers und ein paar glückliche Aktionen des Rumänen ließen das Duell noch kippen. Letztendlich fuhr Crisan seinen ersten Erfolg überhaupt in Mühlhausen ein.

"Wenn wir hätten ausgleichen können, dann wäre vielleicht etwas mehr möglich gewesen", resümierte Thomas Baier, der Abteilungsleiter der Postler, das 0:2 zur Pause. Mental eine zu große Hypothek für die Hausherren, die erneut von ihren enthusiastischen Fans angetrieben wurden.

Im dritten Einzel der Saison-Premiere in Thüringen hatte Matiss Burgis knapp 2:3 das Nachsehen gegen Constantin Cioti.

"Das 3:0 für uns spiegelt nur teilweise den Spielverlauf wider. Es war in der Tat wesentlich enger", erklärte ein zufriedener Sascha Greber. Die Bremer Revanche war, trotz der Unterstützung von Björn Ungruhe, deutlich gelungen. Der frühere Spieler der Mühlhäuser hatte seine ehemaligen Teamgefährten – gewohnt lautstark – unterstützt.

"Auf der Leistung gegen Werder können wir weiter aufbauen. Unsere Jungs haben stark gegengehalten. Das stimmt positiv für die kommenden Aufgabe", sagte Baier, der mit Zuversicht auf die nächste Partie blickt. Erst am 10. September, einem Mittwoch, ist man zu Gast beim TTC Hagen – ein frühes Schlüsselspiel.

Bis dahin gilt es, weiter Selbstvertrauen zu tanken, wieder den Respekt vor großen Namen abzulegen. Wie man in der letzten Serie gesehen hat, über den Ligaverbleib entscheidet der bessere Kopf, nicht der schnellere Ball.

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