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Postler dürfen am Kristanplatz spielen

30.06.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Verein, 1. Mannschaft Herren

Mühlhäuser Tischtennis-Erstligist bekommt einstimmiges Votum für eine Ausnahmegenehmigung inklusive Lizenz für die Saison 2014/15

Mühlhausen. Die guten Neuigkeiten, die am Montagabend in Fulda verkündet worden waren, ließ sich Thomas Baier, der Abteilungsleiter des Post SV Mühlhausen, gleich via Mobiltelefon in sein Urlaubsdomizil übermittel. Der Aufsteiger 2013 aus Thüringen, der erst am letzten Spieltag die Liga abgesichert hat, erhält für die Saison 2014/15 die Lizenz für den Start in der Tischtennis-Bundesliga (TTBL).

Gleiches gilt für die neun Konkurrenten; von Meister Borussia Düsseldorf über Vize Fulda, den ETTU-Cup-Siegern aus Saarbrücken, die Teams aus Ochsenhausen, Frickenhausen und Bremen bis hin zu Grenzau, Hagen und Aufsteiger Bergneustadt.

Vorausgesetzt natürlich, dass alle die anfallenden Lizenzgebühren in den entsprechenden Zeitfenstern bezahlt werden.

Um die Lizenz an sich dürften sich die Mühlhäuser, die auch in der neuen Spielzeit wieder über einen der kleinsten Etats der Liga verfügen werden, aber wohl weniger Gedanken gemacht haben. Vielmehr über die Ausnahmegenehmigung für die vereinseigene Halle am Kristanplatz in Mühlhausen. Denn trotz der im Sommer 2013 stattgefundenen Renovierung entspricht nicht alles haarklein dem sehr strengen Regelwerk der 1. Liga.

Ein paar Sitzplätze liegen die Postler unter einer eigentlich geforderten Grenze von 400.

Außerdem kann den namhaften Gästen – Deutschlands Vorzeigespielern wie Timo Boll und Patrick Baum oder auch Athen- Olympia-Sieger Ryu Seung Min aus Südkorea – kein separierter Tisch für das Einspielen zur Verfügung gestellt werden. Der entsprechende zweite steht bis etwa 20 Minuten vor Spielbeginn mit auf dem "Centre-Court".

Über eine neuerliche Gewährung dieser Ausnahmeregel entschieden alle zehn Bundesligisten zusammen – ein einstimmiges Ja stand als Resultat. "Das ist aus meiner Sicht das richtige Votum. Im Moment erlaubt unser Reglement noch diese Ausnahmen. Außerdem haben sich die Postler einen echten Hexenkessel geschaffen, der die Liga wirklich bereichert", sagte TTBL-Geschäftsführer Nico Stehle.

Wann genau wieder Erstliga-Tischtennis am Kristanplatz zu sehen sein wird, entscheidet sich am 30. Juni. „Es war dieses Jahr sehr kompliziert, den Spielplan zu erstellen, allen internationalen und nationalen Terminen sowie den Wünschen der Vereine gerecht zu werden“, so Stehle.

Voraussichtlich beginnt Post Mühlhausen aber am 24. August mit einem Heimspiel gegen den SV Werder Bremen, bevor es bereits zu einem der Schlüsselduelle zum TTC Hagen gehen wird.

Fest stehen jedoch die Begegnungen des Achtelfinales um die Pokalmeisterschaft. Die Postler, die personell unverändert in die neue Saison gehen werden, treffen auswärts auf den Gewinner der Gruppe drei der Qualifikation. Hilpoltstein, der SV Brackwede (beide 3. Liga) oder Passau und Fürstenfeldbruck aus der 2. Liga könnte der Gegner heißen.

Ob schon gleich zu Beginn – regulär sollte es – mit dem neuen Plastikball gespielt werden wird, steht noch in den Sternen.

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