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Platz neun nur Minimalziel

07.03.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen gastiert beim TTC Grenzau und hofft auf die ersten Punkte der Rückserie. Bohumil Vozicky in der ersten und zweiten Mannschaft im Einsatz. Schlotheim zweimal auswärts gefordert

Mühlhausen. Für ein Aufatmen im Lager von Tischtennis-Erstligist Post Mühlhausen ist es noch zu früh. Zwar erreichte die Postler im Laufe der Woche die gute Nachricht aus der Geschäftsstelle der Tischtennis-Bundesliga in Fulda, dass sich für die kommende Saison nur elf Teams um eine Lizenz für die TTBL beworben haben, der nach wie vor drohende Abstieg ist für die Thüringer aber lange nicht abgewendet.

Noch zu viele Eventualitäten lassen zu diesem Zeitpunkt keine Euphorie aufkommen. Wichtigster Fakt ist, dass der Aufsteiger Post SV mindestens Neunter sein muss, wenn sich am 6. April die Pforte der deutschen Eliteliga schließen. Denn bei lediglich einem Neuling – neben den zehn aktuellen Erstligisten hat sich allein Schwalbe Bergneustadt beworben – würde nur der Zehnte und Letzte absteigen müssen.

Ein weiter Weg, wenn man bedenkt, dass – rein rational gesehen – der sicher rettende achte Platz aus eigener Kraft nicht zu erreichen ist, da der TTC Hagen zwei Zähler mehr sowie das erheblich besser Verhältnis in den Spielen, den "kleinen Punkten", aufzuweisen hat.

Doch Tischtennis ist in dieser Frage kaum mit anderen Sportarten zu vergleichen. Hagen hätte, selbst bei einer Niederlage im direkten Duell mit dem Post SV am 16. März in Mühlhausen, alle weiteren Spiele zu gewinnen. Nicht unmöglich freilich, jedoch auch ebenso wenig realistisch.


Das Team von Coach Alexander Schieke muss seinen Kampf um den direkten Ligaverbleib in keiner Weise aufgeben. Bereits am morgigen Sonntag ab 15 Uhr in Grenzau hat man die Chance auf einen Befreiungsschlag. "Die Westerwälder haben ein sicher höheres Grundniveau, aber ich sehe uns in einer besseren Position als gegen Saarbrücken," sagt Schieke. Er betont gleichzeitig: „Platz neun ist Minimalziel. Wir wollen ab jetzt so viele Punkte wie möglich holen.“ Das Vertrauen für diese Sammelaktion werden in Grenzau neben Lars Hielscher – dem frisch gebackenen deutschen Meister im Doppel – zunächst wohl Michal Bardon und der zuletzt noch geschonte Bohumil Vozicky erhalten. Am letzten Wochenende erreichte er bei den tschechischen Meisterschaften das Achtelfinale und wird zunächst der Mühlhäuser Reserve in der Regionalliga helfen. Diese trifft am heutigen Samstag, 14 Uhr, auswärts auf Versbach. "Bohumil ist echt ein Vorzeigesportler. Er hat grünes Licht gegeben, beide Aufgabe bewältigen zu können", weiß Schieke. Während sich Vozicky und die Erste am Sonntag nach Grenzau begeben, wird Andreas Wenzel in die Zweite rutschen und am Sonntag, 14 Uhr, in eigener Halle gegen Effeltrich versuchen, einen der letzten Schritte in Richtung Meisterschaft sowie Aufstieg in die 3. Liga zu gehen.

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