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Erster Punktverlust für Post-Reserve

25.02.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

In der Tischtennis-Regionalliga rettet sich der Tabellenführer aus Mühlhausen nach einem 1:5-Rückstand noch zu einem 8:8 bei Schott Jena

Jena. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist der Bundesliga-Reserve von Post Mühlhausen in Jena zwar nicht genommen worden, doch ein kleines „blaues Auge“ verpassten die Spieler des gastgebenden SV Schott den favorisierten Postlern schon.

8:8 unentschieden endete das Thüringenderby in der Tischtennis-Regionalliga zwischen zwei Rivalen, die sich wenig schenkten und noch weniger gönnten – es war der erste Minuspunkt der Mühlhäuser, die bisher in strahlend weißer Rüstung nicht bloß die Tabelle anführten, viel mehr in einer soliden Liga eine Klasse für sich bildeten.

Dass nun ausgerechnet gegen die Jenaer – gespickt mit früheren Größen des Post SV wie Thilo Merrbach, Carlos Lang oder Chris Albrecht – gewackelt wurde, hatte für Erik Schreyer einen plausiblen Grund. "Wir waren zu Beginn einfach nicht da, haben eine schwache Leistung abgeliefert. Die Kulisse war frostig, die Jenaer aber heiß", erklärte der mitteldeutsche Meister.

Die Taktik, die drei Anfangsdoppel so aufzustellen, dass eine 2:1-Führung aus ihnen resultieren würde, ging für die Gäste gehörig in die Hose. Das lag vor allem an der Niederlage von Petr David und Sandijs Vasiljevs im Duell mit Albrecht/Merrbach.

Theissmann/Reim waren derweil gegen Stehle/Ignjatov ohne Chancen, und nur der ordentliche Auftritt von Schreyer/Kartuzovs verhinderte einen kapitalen Fehlstart, der wohl nicht auszubessern gewesen wäre.

In den Einzeln lief es zunächst nicht besser – zumindest für die Mühlhäuser. Petr David kassierte gegen einen entfesselt spielenden Nemanja Ignjatov die erste Einzelniederlage der Serie, Thomas Theissmann konnte den guten Nico Stehle nicht entscheidend fordern. Als auch Sandjis Vasiljevs gegen Chris Albrecht das Nachsehen hatte, sah es betrüblich aus – 1:5-Rückstand.

"In dieser heiklen Situation ist ein Ruck durch unsere gesamte Mannschaft gegangen. Wir wollten uns mit aller Kraft gegen die drohende Pleite stemmen", sagte Schreyer, der mit zwei Siegen maßgeblichen Anteil hatte.

Im weiteren Verlauf einer nun dramatischen Partie musste sich Thomas Theissmann im oberen Drittel zwar Ignjatov geschlagen geben und hatte Christian Reim vor allem in seinem zweiten Einzel gegen Thilo Merrbach Pech, doch der Rest, allen voran Olegs Kartuzovs, hielt sich schadlos. So konnten David und Vasiljevs im vierten Doppel das 8:8 retten.

SV Schott Jena - Post SV Mühlhausen II 8:8

Die aktuelle Tabelle

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