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Hielscher soll im Abstiegskampf den Unterschied ausmachen

21.02.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Erstligist Post SV Mühlhausen empfängt am Sonntag den starken 1. FC Saarbrücken am Kristanplatz

Mühlhausen. Für die Erste vom Post SV Mühlhausen laufen an diesem Sonntag die wohl wichtigsten sechs Wochen in der Vereinsgeschichte an. Vom 23. Februar bis zum 6. April heißt es in der TTBL, der Tischtennis-Bundesliga, Abstiegskampf pur für den Neuling aus Thüringen.

Die Ausgangslage ist klar: Im Tabellenkeller streiten sich drei Teams um den rettenden achten Platz. Neben den Postlern (6:20) kämpfen auch Mitaufsteiger Hagen (6:20) sowie der SV Plüderhausen (4:22) um den Verbleib im deutschen Oberhaus.

Die Kontrahenten stehen sich jeweils noch in direkten Duellen gegenüber. "In dieser Konstellation wäre ein Erfolg gegen eine Mannschaft, die nicht mit unten steht, Gold wert", meint Thomas Baier, Mühlhausens Abteilungsleiter. Keine direkte Anspielung auf den nächsten Gegner, den 1. FC Saarbrücken TT, wenigstens aber ein kleiner Flirt mit einem Befreiungsschlag, der erheblich den Druck mindern würde. Angesichts der Schwere der kommenden Aufgabe – Saarbrücken ist Fünfter im Tableau – gilt es ergo nicht nur, ein großes Paket Hoffnung zu schnüren, sondern kühl zu taktieren und alle Möglichkeiten auszuschöpfen. "Wir haben das Hinspiel im Saarland deutlich 0:3 verloren. Auch weil wir die Chancen, die sich uns geboten haben, nicht genutzt haben. Vor heimischem Publikum wollen wir versuchen, das Spiel länger offen zu halten und unsere Gäste zu überraschen. Wir haben uns einiges vorgenommen", gibt sich Baier kämpferisch.

Neben dem Heimvorteil und der Unterstützung der Fans bauen die Postler aber auch auf das spielerische Moment sowie auf die Rückkehr des sehr lange verletzten Lars Hielscher. Er hatte mit einer hartnäckigen Entzündung in der Schulter des Schlagarms zu kämpfen, bestritt sein letztes Spiel am 20. Oktober – in Saarbrücken. "Lars soll an diesem Sonntag spielen und im Abstiegskampf helfen", so Baier.

Doch nicht allein Rückkehrer Hielscher ist aus Sicht des Abteilungsleiters in der Pflicht: "Wir erwarten von Matiss Burgis ein deutliches Signal. Er muss sich berappeln." In den letzten Spielen lief der junge Lette nicht nur der Form hinterher, auch wirkte er im mental angekratzt. "Er hat unser volles Vertrauen erhalten. Im Vergleich zu den Auftritten gegen Düsseldorf oder Bremen ist jedoch eine erkennbare Steigerung von Nöten."

Für die dritte Position halten die Gastgeber drei Varianten in petto. Über die Verfassung von Bohumil Vozicky gibt es keine Diskussionen, auch Michal Bardon spielt eine kritikfreie Serie.

In der Hinterhand halten die Mühlhäuser den besten Spieler der Regionalliga Süd, Petr David. "Sein Einsatz ist vorstellbar. Saarbrückens Trio könnten seinem System liegen", sagt Baier.

Apropos Saarbrücken: Tiago Apolonia, Bastian Steger, Bojan Tokic – drei starke, sehr erfahrene Akteure, die nach wie vor zur Spitze Europas gehören.

Alles muss also an diesem 23. Februar passen, um den Saarländern ab 15 Uhr am Kristanplatz einen weniger heiteren Sonntagnachmittag zu bereiten und vor allem einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu gehen.

Die aktuelle Tabelle

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