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Fischer bestätigt Bronzerang, Schreyer verteidigt Einzelgold

13.02.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Erik Schreyer, Turniere, Andreas Wenzel

Quartett aus dem Unstrut-Hainich-Kreis holt bei den mitteldeutschen Meisterschaften im Tischtennis drei Medaillen

Altenburg. Seinem dritten Gold im Herreneinzel bei den mitteldeutschen Meisterschaften hatte Erik Schreyer bereits im Vorfeld alles untergeordnet. Es sollte schließlich der Hattrick werden für den Tischtennis-Spieler des Post SV Mühlhausen.

Als ihn in der letzten Woche eine schwere Erkältung beinah Matt setzte, geriet seine "Gold-Mission" mächtig in Gefahr. In derart große, dass der Titelverteidiger in Altenburg – zum Leidwesen seiner zwei Partner – den Doppel- und den Mixedwettbewerb kurzerhand cancelte.

"Ich hatte eine hervorragende Vorbereitung in Mühlhausen, jedoch hat die Erkältung sehr viel Kraft gekostet. Ich hätte alle drei Wettbewerbe konditionell nicht durchgehalten", sagt Schreyer.

Am Ende setzte der Regionalliga-Spieler auf die richtige Karte. Nach der mühelos überstandenen Vorrunde schaltete er im Viertelfinale den guten Jens Kurkowski aus Sachsen 4:2 aus. Im Halbfinale hatte er gegen Chris Albrecht – früher selbst im Post-Trikot und Thüringer Meister – erheblichen Widerstand zu brechen (4:2), bevor im reinen Thüringer Endspiel Phillip Schädlich 4:0 distanziert wurde.

Die Freude über die gelungene Titelverteidigung teilte auch Annika Fischer: "Klar, ich hätte gerne mit ihm Mixed gespielt, da wir auch schon bei den Landesmeisterschaften nicht antreten konnten. Doch ich habe vollstes Verständnis für Eriks Entscheidung. Schließlich ging es für ihn um die direkte Qualifikation für die deutschen Meisterschaften." Nur die Finalisten der zwei Einzelwettbewerbe lösten diese äußerst begehrten Tickets.

Annika Fischer selbst verpasste den Sprung nach Wetzlar im unmittelbaren Anlauf. Die Langulaerin, in der 2. Bundesliga für Schwarza aktiv, wurde Dritte.

"Ich hatte etwas Pech mit der Auslosung. Aber Bronze zu bestätigen ist auch nicht so übel", erklärt die Vogteierin. Sie musste sich im Semifinale der hohen Favoritin Huong Do Thi mit 1:4 geschlagen geben. Die Sächsin, in der Bundesliga der Frauen für die Leutzscher Füchse spielend, war einfach zu übermächtig, bezwang im Finale die ehemalige Mühlhäuserin Franziska Lasch. "Da merkt man schon, dass sie erste Liga spiel", analysiert Annika Fischer kurz und prägnant.

Ebenfalls kein böses Wort hatte Schreyers planmäßiger Partner im Doppel, Andreas Wenzel von Post Mühlhausen, für dessen Entscheidung parat – außer für die eigene Leistung im Einzel. "Das ist höhere Gewalt, was sollte er machen? Er hatte eine Entscheidung zu treffen. Ärgerlich war für mich nur die eigene Leistung. Ich hätte in die Hauptrunde kommen können, jedoch habe ich in dem entscheidenden Spiel einfach die Chancen nicht genutzt", sagt der 16-Jährige gewohnt selbstkritisch.

Was im Einzel aber nicht passte, machte er im Mixed wett und sicherte sich mit Andrea Püschel (Dresden Mitte) die Bronzene – Medaille drei für die Starter aus dem Unstrut-Hainich-Kreis.

Dass Christiane Frank die einzige Starterin des Quartetts aus dem Landkreis ohne Edelmetall blieb, nahm die Schlotheimerin sehr professionell auf. "Die Veranstaltung war echt super ausgerichtet. An beiden Tagen war die Halle voll, wir hatten ein tolles Publikum in Altenburg", erklärt die Bezirksligaspielerin. Erst bei der Feinanalyse zeichnet sie die verpassten Chancen auf: "Wenn man Führungen vergibt, ärgert man sich schon. Vor allem mein Spiel gegen Christina Wirth darf ich nicht verlieren."

So blieb der Seilerstädterin in der Endabrechnung nur Gruppenplatz vier. Im Doppel und im Mixed war ebenso früh Schluss, wobei sie sich mit ihren "Zufallspartnern" sehr teuer verkaufte.

Herren-Vorrunde
Herren-Endrunde
Herren-Doppel

Damen-Vorrunde
Damen-Endrunde
Damen-Doppel

Mixed-Doppel

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