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In zwei Mannschaften und auf vielen Turnieren gefordert

10.02.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Andreas Wenzel, Turniere

Tischtennis-Talent Andreas Wenzel spielt als 16-Jähriger bereits bei den mitteldeutschen Meisterschaften der Herren mit

Mühlhausen. Die direkte Qualifikation für die deutschen Meisterschaften der Jugend ist geschafft, die am 26. und 27. April in Mühlhausen stattfinden werden, ebenso der Sprung zu den Mitteldeutschen der Herren an diesem Wochenende in Altenburg. Und so ganz nebenbei mit der zweiten Mannschaft des Post SV Mühlhausen Tabellenführer in der Tischtennis-Regionalliga. Die letzten Wochen und Monate schienen eine einzige lange Erfolgsgeschichte für Andreas Wenzel gewesen zu sein.

Doch der 16-jährige, gebürtige Nordhäuser ist so gar nicht der Typ, der ein großes Brimborium um Erreichtes macht. Im Gegenteil, eher bescheiden und sogar selbstkritisch analysiert er seine Leistungen: „Von außen betrachtet, sieht alles super aus. Spielerisch bin ich, mit Ausnahme der letzten Regionalligapartie gegen Holzhausen, nicht zufrieden. Ich hatte aber einen guten Kopf und habe nicht aufgesteckt“, erklärt der mittlerweile groß gewachsene Rechtshänder.

In seiner zweiten Saison spielt der Schüler vom Erfurter Sportgymnasium für den Mühlhäuser Erstliga-Verein, in dessen Dritter im oberen Paarkreuz in der Thüringenliga und in der zweiten Mannschaft im unteren Drittel in der Regionalliga.

"Mit dieser Variante kann ich sehr viel spielen und gleich zwei Teams helfen. Schließlich wollen beide Mannschaften Meister werden und aufsteigen", erklärt Wenzel und betont zudem, dass er "keinen Einsatz favorisiere."

"Ich möchte überall mein Bestes geben, gewinnen und viel lernen", sagt Andreas. Und lernen kann er noch viel, vor allem von den gestandenen Profis.

"Es ist einfach eine große Ehre, mit starken Leuten wie Bohumil Vozicky zu spielen. Er steht in der Bundesliga positiv und ist ein super Typ", zeigt sich Thüringens Jugend-Vizemeister beeindruckt von dem tschechischen Ausnahmekönner, obwohl Jan-Ove Waldner, Tischtennis-Idol aus Schweden, spielerisch sein großes Vorbild ist.

Ob er schon in Waldners gewaltige Fußstapfen treten kann und in jungen Jahren ein wichtiges Männerturnier gewinnt, das wird sich am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag in Altenburg zeigen. Dort spielt Andreas die mitteldeutschen Meisterschaften der Herren mit. "Ich will schon einige Etablierte ärgern", gibt er als Ziel aus.

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