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Mühlhäuser Tischtennisspieler können die Bundesliga halten

08.01.2014 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Verein, Alexander Schieke

Hinrunden-Fazit: Post-Trainer Alexander Schieke im Gespräch mit Thomas Stecher über Erreichtes und Ziele

Mühlhausen. Thüringer sind bekanntlich keine Gallier. Und die Stadt Mühlhausen – ins Verhältnis zu so manchem Konkurrenten gesetzt – ist gewiss kein kleines Dorf. Doch der Post SV verhält sich als Erstliga-Aufsteiger dennoch ähnlich wie die beliebten gallischen Zeichentrickfiguren: Verbissen wird gekämpft. Mühlhausen rückt auf der nationalen Tischtennis-Karte immer wieder mit tollen Leistungen in den Fokus. Was als Abenteuer begann, könnte im Anfang April mit dem Verbleib im ausgeglichen besetzten deutschen Oberhaus enden – ohne Zaubertrank.

Die Hinserie plus eine Partie der Rückrunde sind absolviert. 6:14 Punkte erspielt, der neunte Platz steht zu Buche. Wie lautet Ihr erstes Fazit?

Wir können bisher mehr als zufrieden sein, haben die eigenen Erwartungen übererfüllt und sogar schon zwei Punkte mehr geholt als selbst die größten Optimisten erwartet hätten. Schade ist nur, dass mit den sechs Zähler vorerst nicht mehr als Platz 9 zu verbuchen ist. Zur Halbserie standen wir mit Rang 8 auf dem erhofften Nichtabstiegsplatz.

Welcher Ihrer Spieler hat Sie am meisten überrascht?

Ich möchte nur ungern jemanden hervorheben, unsere Mannschaft versteht sich als Kollektiv. Aber von den Bilanzen, vom gesamten Auftreten haben natürlich Michal Bardon und Bohumil Vozicky überrascht. Beiden waren derartig gute Leistungen nicht zuzutrauen. Außerdem genießen beide ein hohes Ansehen bei unseren Zuschauern.

Mitaufsteiger TTC Hagen hat doch etwas überraschend die TTF Ochsenhausen mit 3:2 besiegt. Ihr Team steht dadurch auf einem Abstiegsrang. War die Ernüchterung groß?

Ganz überraschend war das für mich nicht. Ochsenhausen hat, bis auf das eine Spiel gegen uns, in der Hinserie wenig überzeugt. Und Hagen ist gut, daher haben wir uns darüber nicht geärgert.

Der Post SV hat sich trotz der Verletzung von Lars Hielscher im Winter nicht verstärkt. Sah man keinen Bedarf?

Im Profi-Fußball beispielsweise rüsten die Clubs im Winter auf. Was aktive Spieler angeht, sind Verstärkungen im Winter in der Tischtennis-Bundesliga nicht erlaubt. Mich persönlich stört das aber nicht. Die Liga, speziell da die Teams ohnehin kleine Kader haben, wird kalkulierbarer. Zudem trifft die Regel ja alle, mehr Geld spielt da keine Rolle.

Am 14. Januar ist Ihre Mannschaft Gast in Ochsenhausen. Die Teams trennen bloß zwei Punkte. Ist ein Sieg drin?

Davon bin ich überzeugt. Keiner der Spieler von Ochsenhausen hat in den letzten Monaten überzeugen können. Und wir werden richtig auf den Erfolg brennen.

Dann wartet am 19. Januar bereits das Heimspiel gegen Rekordmeister Borussia Düsseldorf! Im Pokal war man gegen Timo Boll & Co. chancenlos.

Über die Favoritenrolle müssen wir nicht reden. Allerdings wollen wir uns besser wehren als zuletzt bei dem 0:3. Ich haben das Team vorher vier Tage in Mühlhausen zusammen im Training. Wir werden intensiv arbeiten!

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