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Mühlhausen chancenlos gegen Boll-Team

30.12.2013 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: Verein, 1. Mannschaft Herren

Thüringer Tischtennis-Erstligist unterliegt im deutschen Pokal-Viertelfinale den übermächtigen Düsseldorfern 0:3

Stuttgart. Die Sensation ist ausgeblieben, das Erwartete eingetreten: Post Mühlhausen musste beim "Final 8" um die deutsche Pokalmeisterschaft im Tischtennis im Viertelfinale die Segel streichen. In der Porsche-Arena zu Stuttgart blieb das Thüringer Trio von Trainer Alexander Schieke gegen Borussia Düsseldorf, dem späteren Pokalsieger, chancenlos. Nach nur 70 Minuten hieß es 0:3 in Punkten und 0:9 nach Sätzen aus Sicht des Außenseiters im Aufeinandertreffen zweier Erstligisten.

Zu übermächtig, weil offensichtlich auf den Punkt fit, präsentierte sich der Titelverteidiger, der in Timo Boll einmal mehr den überragenden Akteur auf seiner Seite wusste. "Wenn die Düsseldorfer diese Form abrufen, dann sind sie für uns einfach die eine oder andere Nummer zu groß. Vor allem, wenn Timo nach einigen schwächeren Wochen wieder in der sonst gewohnt starken Verfassung ist", zeigte sich Schieke vom Auftreten Bolls beeindruckt.

Der deutsche Ausnahmekönner erhöhte im zweiten Einzel der Partie mit einem sicheren und deutlichen 3:0 über Matiss Burgis auf 2:0 für den Rekordmeister. Dem Letten im Post-Trikot hatte der weihnachtliche Heimaturlaub zwar sichtlich gut getan, doch Düsseldorfs Nummer 1 konnte er nur in einzelnen Ballwechseln, nicht aber über längere Distanz fordern. Zuvor hatte Mühlhausens Tscheche Bohumil Vozicky gegen den deutschen Nationalspieler Patrick Baum ein hervorragendes Spiel gezeigt, hätte den zweiten Satz (10:12) jedoch gewinnen müssen, um dem Duell zumindest einen Hauch von Spannung zu verleihen. So aber lagen die Borussen – auch wenn Baum seine eigene Vorstellung lautstark kritisierte – vor dem einzigen einigermaßen als offen zu bewertenden Spiel klar in Führung.

Als sich dann früh abzeichnete, dass Michal Bardon nicht seinen allerbesten Tag erwischt hatte und den etwas unorthodox spielenden Inder Sharath Kamal Achanta nicht bezwingen würde können, war auch den letzten der gut 30 Post-Fans unter den 2900 Zuschauern in der Porsche-Arena bewusst, hier war nichts mehr zu holen.

Der Stimmung tat das keinen Abbruch – weder bei der Mannschaft noch bei den mitgereisten Anhängern. "Wir waren zum ersten Mal bei einem solchen deutschen Pokalfinale dabei. Es war eine tolle Erfahrung, die uns wieder ein Stück weitergebracht hat. Und am 19. Januar können wir uns ja bei Düsseldorf revanchieren", sagte Schieke augenzwinkernd. Wohl wissend, dass das dritte Spiel der Rückrunde auch in der Tischtennis-Bundesliga und am heimischen Kristanplatz mehr als eine Herkulesaufgabe werden wird.

Fotostrecke Deutscher Tischtennis Pokal 2013/2014

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