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Der große Traum, den deutschen Rekordmeister zu besiegen

28.12.2013 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Tischtennis-Erstligist reist als Außenseiter zum Pokalfinale nach Stuttgart. Gegner sind Düsseldorf und Timo Boll

Mühlhausen. Ein unglaubliches Jahr 2013 mündet für Post Mühlhausen zum Abschluss in einen noch nicht dagewesenen Höhepunkt: Finalrunde um die Tischtennis-Pokalmeisterschaft in der Stuttgarter Porsche-Arena. Am heutigen Samstag und am morgigen Sonntag stehen sich in der schwäbischen Landeshauptstadt die besten acht deutschen Herrenteams im Kampf um den nationalen "Pott" gegenüber.

Grenzau, Hagen, Frickenhausen, die TTF Ochsenhausen, Fulda, der TTC Schwalbe Bergneustadt als einziger Zweitligist, Titelverteidiger Düsseldorf und – zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte – auch Mühlhausen. Es ist ein erlesenes Feld, das bis auf den amtierenden Meister, Werder Bremen, kaum etwas an Güteklasse vermissen lässt.

"Für die Spieler und unseren gesamten Verein ist es die große Belohnung für die fantastischen vergangenen anderthalb Jahre. Die Meisterschaft in der 2. Bundesliga Süd, der Aufstieg in die TTBL, der Hallenumbau, die bisherigen zehn großartigen Spiele im deutschen Oberhaus – jetzt in einem derart guten Feld um den Pokal spielen zu dürfen. Es geht ja kaum besser", stellt Post-Trainer Alexander Schieke klar.

Dass es am heutigen Samstagabend ab 17.30 Uhr im Viertelfinale gleich gegen Rekordmeister Düsseldorf und eben auch gegen Deutschlands Ausnahmespieler Timo Boll geht, störte und stört die Postler überhaupt nicht.

"So banal es klingen mag, aber das Duell muss erst gespielt werden. Klar, Düsseldorf ist favorisiert, da gibt es nichts zu deuteln. Aber die Borussia hat bisher keine so gute Saison absolviert, die Konstanz der letzten Jahre fehlte. Wir hingegen haben fast ständig das Optimum abgerufen", erklärt Schieke, der den Druck auf Seiten der Borussen sieht. "Wir können ganz befreit aufspielen. Das ist der Vorteil, auf den wir als Außenseiter bauen können", erläutert der Post-Trainer.

Seine Mannschaft – Bohumil Vozicky, Matiss Burgis, Michal Bardon und Lars Hielscher – ist bereits am gestrigen Freitag angereist, wurde offiziell empfangen und konnte die ersten Eindrücke der "gigantisch großen" Stuttgarter Arena sammeln.

"So häufig haben unsere Spieler noch nicht vor einer derartigen Kulisse gespielt", meint Alexander Schieke, der auf die lautstarke Unterstützung von gut 30 Post-Fans wird zählen können. "Unser Anhang ist zwar zahlenmäßig nicht der größte, aber sicher der mit Abstand lauteste."

Vor den Fans auch, vielmehr aber vor der Leistungsfähigkeit der Post-Mannschaft hat Düsseldorf viel Respekt. Borussia-Trainer Danny Heister sprach im offiziellen Interview vor dem zweiten Duell "David gegen Goliath" (das Hinspiel in Düsseldorf verloren die Postler mit 1:3) von der zentralen Bedeutung eines "guten Kopfes und dem Höchstmaß an Konzentration", das notwendig sein wird, um ins Halbfinale am Sonntag einzuziehen. Dort wartet Hagen oder Grenzau – jeweils machbare Aufgaben. Doch zuvor träumen die Postler von der Sensation gegen Düsseldorf.

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