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Den Vize am Rand einer Niederlage

14.10.2013 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 2. Mannschaft Herren, Erik Schreyer

Thüringens Tischtennis-Asse Annika Fischer und Erik Schreyer scheitern beim Bundesranglistenfinale in der Gruppe

Nattheim. In Abwesenheit der deutschen Nationalmannschaft – diese verweilt noch bei der EM im österreichischen Schwechat – suchte die erweiterte nationale Tischtennis-Elite beim Bundesranglistenfinale in Nattheim die besten Damen und Herren.

Thüringens Farben wurden in Baden-Württemberg neben Phillip und Sophie Schädlich (beide Schott Jena) von der für Schwarza in der 2. Bundesliga spielenden Langulaerin Annika Fischer und Erik Schreyer vom Post SV Mühlhausen vertreten.

Obwohl das Duo aus dem Unstrut-Hainich-Kreis schon in der ersten Gruppenphase die Segel streichen musste, dürfte sich die Enttäuschung ob der gebotenen Vorstellung in Grenzen halten – auch wenn vor allem für Schreyer durchaus mehr möglich gewesen wäre. Der Regionalligaspieler im Trikot der Erstliga-Reserve der Postler hätte durchaus die hohe erste Hürde nehmen können. Seine Gruppe C erwies sich jedoch als zu ausgeglichen, der Mühlhäuser musste sich am Ende mit Rang 4 zufrieden geben.

Vorentscheidend hierfür war gleich das erste Spiel gegen Maximilian Dierks aus Niedersachsen, das Schreyer in engen Sätzen mit 1:3 abgeben musste. Wozu er vor allem gegen favorisierte Gegner fähig ist, bewies er in den Duellen gegen die Gruppenköpfe. Zweitligaakteur Thomas Brosig vom 1. FC Köln, den der Postler in drei glatten Durchgängen niederhielt.

Auch Marcus Hilker vom Berliner Verband hatte mit 0:3 das Nachsehen, die 0:3-Schlappe im Vergleich mit Dennis Klein aus Baden-Württemberg schmerzte dann allerdings sehr. Getilgt hätte diese aber noch werden können, denn Schreyer zeigte gegen den späteren Zweiten, Alexander Flemming vom TV Hilpoltstein (Bayern), was in guter Verfassung möglich ist. Erst in der Verlängerung des finalen fünften Satzes musste sich der Postler dem Favoriten beugen.

Eine äußerst schwere Gruppe hatte derweil Annika Fischer erwischt. Die junge Dame aus der Vogtei, die in Mühlhausen lebt und trainiert, kämpfte aber vorbildlich. Gegen die einstige Nationalspielerin Nadine Bollmeier (westdeutscher Verband), die gute Hessin Lena Krapf und die Württembergerin Theresa Lehmann hatte die Rechtshänderin jeweils nur wenige Möglichkeiten. Die in der Endabrechnung aufgrund der besseren Sätze vor ihr platzierte Vivien Scholz aus Berlin hielt sie indes 3:2 nieder.

Der zweite Erfolg, ein 3:0 über Michelle Malkmus aus Bremen, änderte nichts mehr am fünften Platz und am Ausscheiden.

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