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Mühlhausen feiert vorzeitige Meisterschaft

28.03.2013 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

In der Tischtennis-Oberliga gewinnt die Zweite des Post SV gegen Kassel und holt Remis in Langenselbold

Mühlhausen. Der Jubel fiel eher bescheiden aus, zu eindeutig beherrschte die zweite Herren-Mannschaft des Post SV Mühlhausen die bisherige Saison in der Tischtennis-Oberliga. "Wir waren von Anfang an der große Favorit, und wir sind dieser Rolle jederzeit gerecht geworden. Die Meisterschaft war bei unserer individuellen Klasse und der tollen Stimmung in der Mannschaft nur eine Frage der Zeit", sagte Mühlhausens Spielertrainer Alexander Schieke. Und Zeit ließ sich seine Sechs weder beim Einfahren des "Pflicht-Titels", noch bei dem dazu notwendigen Sieg im Prestigeduell gegen den SVH Kassel. Drei Spieltage vor Rundenschluss fehlte den Postlern noch ein einziger Punkt, und der wurde gegen die Hessen auch ohne den verhinderten Sandijs Vasiljevs mit großer Souveränität eingefahren. Die Doppel brachten eine 2:1-Führung, nur Olegs Kartuzovs und Robert Eckardt unterlagen dem SVH-Spitzenpaar. In den Einzeln wurde es dann hochklassig. Zunächst unterlag Vallot Vainula dem Tschechen Jan Urbanek letztlich klar, während Thomas Theissmann den guten David Gallina niederrang. Im weiteren Verlauf überzeugten Kartuzovs, Andreas Wenzel und Schieke, der Routinier Klaus Scherb in drei Sätzen entzauberte. Beim 6:2-Zwischenstand für die Hausherren lieferte Ersatzmann Robert Eckardt wohl eines der kuriosesten Spiele dieser Saison ab. In den ersten beiden Durchgängen degradierte ihn Julian Koch quasi zum Statisten – der Kapitän der Dritten bekam bis dahin lediglich drei Punkte (1:11, 2:11). Doch unter den lautstarken Anfeuerungsrufen der gut 60 anwesenden Tischtennis-Fans schwang sich Eckardt zu einer unglaublichen Energieleistung auf und egalisierte in den Sätzen (11:9, 12:10). Im Fünften fehlte dem Postler dann einfach nur das nötige Quäntchen Glück, um die Sensation zu schaffen (8:11). Doch danach waren die Messen für die Gäste gesungen. Theissmann besiegte mit einer feinen Leistung Urbanek, Vainula und Kartuzovs behaupteten sich jeweils in vier Sätzen – das 9:3 und die Meisterschaft waren unter Dach und Fach. Da störte das 8:8 bei der starken TG Langenselbold am Folgetag nur wenig. „Die erste Mannschaft ist auch nicht ohne Punktverlust durchgekommen“, scherzte Schieke nach der Rückkehr. Ausschlaggebend war die Leistung des ehemaligen Weltklassespielers Slobodan Grujic, der für die Langenselbolder die Optimalausbeute von drei Punkten erreichte. In 14 Tagen stehen für die aufstiegswilligen Mühlhäuser nun noch die Thüringer Derbys gegen Schott Jena II und den SSV Schlotheim auf dem Programm. Anschließend könnte eine Relegationsrunde warten, um den Sprung in die Regionalliga perfekt machen zu können. "Eine Farce, dass wir als Meister vielleicht eine Extrarunde drehen müssen. Aber durch den Umbau der Regionalligen herrscht wohl im Moment überall ein gewisses Maß an Chaos und Unsicherheit", bestätigte Post-Abteilungsleiter Thomas Baier das nach Saisonende drohende Prozedere.

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