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Post Mühlhausen steht im Viertelfinale des Intercups

14.03.2013 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Verein

Tischtennis-Zweitligist feiert in der heimischen Halle am Kristanplatz einen überzeugenden 4:0-Erfolg über Ungarns Vertreter Peac Pecs

Mühlhausen. Das Spiel verlief deutlich knapper und war von wesentlich höherem Niveau als es der letztlich klare Endstand vermuten lässt. Titelverteidiger Post SV Mühlhausen musste sich gegen Peac Pecs aus Ungarn eine Topleistung abrufen, um in das Viertelfinale des Tischtennis-Intercups, des "kleinen" Europapokals, einzuziehen.

Und die Gastgeber waren im Vorfeld bestens beraten, bei der Aufstellung keine unnötigen Risiken einzugehen. "Über die Stärke unserer Gäste konnten wir ja nur spekulieren. Daher haben wir uns gemeinsam entschieden, unsere bestmögliche Formation ins Rennen zu schicken", sagte Erik Schreyer. Der mitteldeutsche Meister im Einzel und Doppel, der beim Pokaltriumph im vergangenen Jahr eine tragende Rolle spielte, kam deshalb zwar nicht zum Einsatz, konnte aber den in Richtsberg selbst aktiven Mühlhäuser Trainer Alexander Schieke würdig vertreten.

Bereits im ersten Einzel hatte Mühlhausens slowakischer Nationalspieler Michal Bardon gegen den unscheinbar, jedoch unglaublich clever und effektiv agierenden Gabor Orosz einige Mühe, mit einem in den drei Sätzen umkämpften Sieg die Postler in Führung zu bringen.

Doch erst in der zweiten Auseinandersetzung dieses Tages offenbarten die Ungarn, immerhin 2010 Sieger dieses Wettbewerbs, ihre wahre Klasse und schickten ihr 17-jähriges Talent Tamas Lakatos gegen Bohumil Vozicky ins Rennen. Dieser forderte dem Postler mit schnellem und sehr aggressivem Spiel alles ab und erntete mehrfach Applaus vom Mühlhäuser Publikum. Dass der junge Ungar 1:3 das Nachsehen hatte, lag vor allem an seiner noch fehlenden Erfahrung. Doch seiner positiven Entwicklung dürften gerade Vergleiche auf Topniveau zuträglich sein.

Im dritten Einzel behielt Petr David 3:1 die Oberhand gegen Tamas Laczko und sorgte für eine Vorentscheidung. Trotz dessen kämpften Lakatos/Laczko im Doppel gegen Matiss Burgis und Petr David vorbildlich und hätten beinah noch den Ehrenpunkt für den Gast geholt – verdient wäre dieser allemal gewesen. Erst im fünften Satz hatte die nominell stärkste Kombination der Hausherren die Lage unter Kontrolle und machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

Auf wen die Mühlhäuser nun treffen werden, steht indes nicht fest, einige Vergleiche der dritten Runde warten in den nächsten Tagen auf ihre Austragung.

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