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Ungarischer Tischtennis-Abend am Mühlhäuser Kristanplatz

08.03.2013 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Verein

Post SV empfängt im Achtelfinale des Intercups Gäste aus Pecs und in der Liga den FSV Mainz

Mühlhausen. Am Ende der vergangenen Saison stand für Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen mit dem Triumph im Intercup der größte Erfolg der jüngeren Vereinsgeschichte. Im nordrhein-westfälischen Geseke hatten Matiss Burgis, Petr David und ein stark aufgelegter Erik Schreyer das „Final-Four“ in beeindruckender Manier dominiert und nach drei klaren 4:0-Erfolgen gegen Kontrahenten aus Italien und Österreich den ersten Europapokal überhaupt nach Mühlhausen geholt.

Und dass Erfolg Lust auf mehr macht, zeigen die Postler im Laufe dieser Serie. In der 2. Bundesliga (Süd) steht die Mannschaft von Trainer Alexander Schieke mit nur einem einzigen Verlustpunkt unmittelbar vor dem Gewinn der ersten Meisterschaft und dem damit wohl verbundenen Aufstieg in die Tischtennis-Bundesliga. Doch bevor am morgigen Sonntag, 14 Uhr, im Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 das letzte noch fehlende Mosaikteilchen zum Titelgewinn eingefügt werden soll, startet am heutigen Abend die Mission Titelverteidigung im Intercup. Ab 18 Uhr haben die Mühlhäuser nach Freilosen in den ersten Runden im Achtelfinale das ungarische Team von Peac Pecs zu Gast in der Halle am Kristanplatz. "Wir freuen uns sehr, dass wir zum Einsteig ein Heimspiel zugelost bekommen haben. Allerdings sind wir vorsichtig. Wir wissen so gut wie nichts über den Gegner, können die Güteklasse nur vage einschätzen. Aus der Vergangenheit wissen wir aber, dass die Ungran traditionell sehr spielstark sind", sagt Thomas Baier, Abteilungsleiter des Post SV. Deshalb werden die Hausherren auch keine Risiken eingehen. "Dadurch bedingt, dass wir am Sonntag im Ligabetrieb gegen Mainz antreten müssen, sind alle Spieler der ersten Mannschaft vor Ort. Wir können also aus dem Vollen schöpfen und das bestmögliche Trio ins Rennen schicken", so Baier. Im Gegensatz zur 2. Liga wird im Europapokal nur mit einer Dreier-Mannschaft gespielt, die Postler haben die Qual der Wahl. Vermutlich wird mit Matiss Burgis, Michal Bardon und Bohumil Vozicky aber die Premium-Garnitur aufgeboten, um die Chancen auf das Viertelfinale zu optimieren. Denn dann könnte neben einem weiteren attraktiven Gegner auch eine Fahrt ins europäische Ausland winken. "Der Aufwand ist zwar enorm, doch unsere Spieler und vor allem unsere Fans haben letztes Jahr gerade die Duelle in Frankreich und Tschechien sehr genossen", erklärt Baier. Außerdem hatte der Pokalsieg einen nicht alltäglichen Nebeneffekt. Schließlich durften sich die Protagonisten in das Goldene Buch der Stadt Mühlhausen eintragen – eine Ehre, die bisher Tischtennis-Idol und Ehrenbürger Heinz Schneider zuteil wurde.

Während der heutige Gegner wohl bis zum ersten Ballwechsel eine große Unbekannte bleiben wird, ist der FSV Mainz bestens bekannt. "Die Mainzer sind nicht so schlecht, wie es ihr Tabellenplatz vermuten lässt. Wir nehmen dieses Duell sehr ernst und werden es mit einem Höchstmaß an Konzentration angehen", lässt Trainer Alexander Schieke keine Flausen aufkommen. Denn am Ende des Wochenendes soll neben dem Intercup-Viertelfinale auch die Zweitligameisterschaft unter Dach und Fach sein. Deshalb werden morgen auch einige Blicke nach Grünwettersbach gerichtet sein. Dort trifft der noch amtierende Meister auf den TTC Weinheim. Sollten die Gäste einen oder gar beiden Punkte entführen, wäre der Titel perfekt. Sonst könnte Wettersbach die Mühlhäuser über das Spielverhältnis, wenigstens rein rechnerisch und äußerst unwahrscheinlich, noch auf der Zielgerade abfangen.

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