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Aufstiegsfahrplan nimmt langsam Konturen an

10.10.2012 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Mühlhäuser Post-Reserve bleibt in der Tischtennis-Oberliga auch nach schwerem Doppelspieltag ohne Verlustpunkte. Schlotheim verpasst Befreiungsschlag

Landkreis. "Ganz wichtig und letztlich auch entscheidend war, dass alle sechs Akteure mindestens ein Einzel gewonnen haben", sagte ein zufriedener Spielertrainer Alexander Schieke. Die zweite Mannschaft des Post SV Mühlhausen feierte trotz gesundheitlicher Probleme von einigen Schlüsselspielern ein 9:6-Auswärtssieg im Prestigeduell der Tischtennis-Oberliga gegen den SVH Kassel. Nachdem zuvor der ersatzgeschwächte TTV Richtsberg in der heimischen Halle am Kristanplatz leicht und locker 9:2 bezwungen worden war, gab es im Hessischen erwartungsgemäß deutlich mehr Widerstand zu brechen. Die Doppel brachten den Postlern eine 2:1-Führung ein. Außer der Kombination Theissmann/Schieke hatte keine der drei Post-Paarungen ernsthafte Probleme. Im oberen Paarkreuz setzten Vallot Vainula und Thomas Theissmann erneut ihre Duftmarken. Der estnische Nationalspieler rang den starken Tschechen Jan Urbanek nieder, Theissmann hatte David Gallina bis auf eine kurze Gedankenpause im dritten Satz sicher im Griff. Trotz des daraus resultierenden Vorsprungs ergab sich Kassel dem drohenden Schicksal nicht. Routinier Klaus Scherb fügte Olegs Kartuzovs die erste Einzelniederlage bei und Andreas Wenzel hatte gegen den guten Julian Koch das Nachsehen. Sandijs Vasiljevs und Alex Schieke stellten das 6:3 zur Pause her, bevor sich im vorderen Drittel eine kleine Sensation anbahnte. Der angeschlagene Theissmann unterlag Urbanek, Vainula musste Gallina, mit unverschämt viel Gefühl und Übersicht ausgestattet, den Vortritt lassen. Als dann auch noch Vasiljevs gegen Scherb verlor, schien die Partie zugunsten Kassels zu kippen. Doch Kartuzovs, ein exzellent aufgelegter Schieke und der talentierte Wenzel holten drei Punkte und somit auch den Sieg für die Mühlhäuser. "Dieses Spiel hat uns viel Selbstvertrauen gegeben, denn es hat gezeigt, dass wir als Mannschaft eine geschlossene Einheit sind. Wir sind nicht immer nur auf unser starkes oberes Paarkreuz angewiesen", analysierte Schieke.

Während die Postler mit 10:0-Punkten die Tabellenspitze zieren, hat Staffelkonkurrent Schlotheim gegen Stadtallendorf, eines der Top-Teams der Liga, einen Befreiungsschlag nur hauchdünn verpasst. Die Seilerstädter mussten sich auswärts knapp 7:9 beugen, hatten dabei vor allem mit dem überdurchschnittlich gut besetzten hinteren Drittel ihre liebe Mühe und blieben dort ohne Zählbares. Nach dem 9:3 tags zuvor gegen Hofgeismar behält der SSV sein ausgeglichenes Punktekonto und ist momentan Vierter.

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