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Ein bayerisches Wochenende für den Post SV

07.09.2012 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

In der 2. Tischtennis-Bundesliga wollen sich die Mühlhäuser am Samstag in Passau für das Pokal-Aus revanchieren. Am Sonntag ist man zu Gast beim TV Hilpoltstein.

Mühlhausen. Thüringen gegen Bayern und gegen Baden-Württemberg. Dergestalt werden sich in der Saison 2012/13 die Kräfteverhältnisse im Süden der 2. Tischtennis-Bundesliga wohl erneut verteilen. Der Post SV Mühlhausen, der einzige ostdeutsche Klub in der zweithöchsten deutschen Herren-Liga, stellt sich einer Übermacht aus dem Süden.

Während der erste württembergische Vergleich am vergangenen Wochenende mit einem 9:3-Kantersieg für Frickenhausen II bei Titelverteidiger Grünwettersbach endete, rang der TV Hilpoltstein zur Saisonpremiere Fortuna Passau 9:7 nieder.

Die beiden bayerischen Top-Vertreter sind nun die direkten Gegner des Post SV. Am Samstag (14 Uhr) brennen die Mühlhäuser auf Revanche für die in eigener Halle erlittene Niederlage im Pokal (2:3), am Sonntag rollt der Post-Express ins mittelfränkische Hilpoltstein (14 Uhr).

Dass mit der Sechs aus Franken in dieser Saison zu rechnen ist, unterstrich schon der Erfolg über Passau – der gezielte Umbau der Mannschaft dürfte seine Wirkung nicht verfehlen. Das obere Drittel bleibt mit Alexander Flemming und Nico Christ unangetastet, in der Mitte steht der starke Dennis Dickhardt als Konstante. Gemeinsam mit ihm soll Arne Hölter, eine von zwei Neuverpflichtungen, für Stabilität sorgen. Hölter kam vom TuS Celle nach Hilpoltstein, spielte vergangenes Jahr 2. Bundesliga Nord. An Position fünf schlägt mit Felix Bindhammer wieder das TV-Urgestein auf. An seiner Seite steht Christoph Schmidl, der beim Serien-Meister früherer Tage, dem FC Tegernheim, einschlägige Erfahrung sammelte.

Der Stachel saß sehr tief: 2:3 in den Spielen, 10:12 im finalen Satz der entscheidenden Partie. Passau hatte den Post SV im Pokal rausgeworfen, nicht nur bei Netz- und Kantenbällen die namensgebende Glücksgöttin auf seiner Seite. In der Liga soll sich ein solches Szenario natürlich nicht wiederholen. Dafür spricht vor allem die Rückkehr des lettischen Olympia-Teilnehmers Matiss Burgis, der beim ersten Duell noch im  Urlaub weilte. Gemeinsam mit Michal Bardon und Petr David, beide wiesen beim Pro-Tour-Turnier im tschechischen Olmütz eine ansteigende Formkurve nach, mit Bohumil Vozicky, Erik Schreyer sowie Jindrich Pansky sollten die Thüringer ihrer leichten Favoritenstellung gerecht werden können.

Der Pokal hat jedoch gezeigt, dass Passau nicht zu unterschätzen ist. Die Tschechen Tomas Sadilek, Frantisek Krcil, Martin Pytlik und Tomas Pristal sprechen qualitativ für sich, der Österreicher Mathias Habesohn und Neuzugang Matthias Bomsdorf sind gefährlich. Man darf also gespannt sein, wie sich die Thüringer zum bayrischen Wochenende aus der Affäre ziehen.

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