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Achtelfinale knapp verpasst

07.09.2012 | Von: Thomas Stecher (Quelle: Thüringer Allgemeine)
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Petr David, Michal Bardon

Die Tischtennis-Asse Michal Bardon und Petr David von Post Mühlhausen stürmen in Olmütz in die Hauptrunde. Internationaler Auftritt gibt Mut für den anstehenden Zweitliga-Auftakt. Ein Deutscher beendet Leidenszeit.

Olmütz. Petr David und Michal Bardon haben das äußerst unglückliche Ausscheiden in der Vorrunde zu den deutschen Pokalmeisterschaften gut verdaut. Die beiden Tischtennis-Spieler in Diensten von Post Mühlhausen haben auf der internationalen World-Pro-Tour, vergleichbar mit der ATP-Tour im Tennis, viel Selbstvertrauen für den schweren Saisonstart in der 2. Bundesliga Süd am kommenden Wochenende gesammelt.

Dabei hatte der Tscheche Petr David bei den "Czech Open" in Olmütz quasi ein Heimspiel – sein Wohnort, Havirov, ist bloß eine gute Fahrtstunde mit dem Auto entfernt. Entsprechend motiviert startete der Linkshänder, der in der neuen Saison auf Position vier im Post-Express antreten wird. In der starken Vorrundengruppe 15 besiegte David den für Österreich startenden Chinesen Feng Xiaoquan mit 4:2 und ließ souveräne Erfolge über Schwedens Harald Andersson (4:1) sowie Roman Rezetak aus der Slowakei folgen (4:0). Mit Platz eins ersparte er sich den Umweg über eine weitere ermüdende Qualifikationsrunde, den zum Beispiel sein Landsmann und einstiger Postler Martin Olejnik gehen musste.

In der 1. Hauptrunde hatte Petr David dann allerdings dezentes Lospech. Er traf auf den polnischen Nationalspieler Jakub Kosowski – ein leichterer Gegner wäre durchaus denkbar gewesen. Dennoch wehrte sich David gegen den hohen Favoriten nach Kräften. Im ersten Satz überrollte er den Polen förmlich, zeigte gute Topspin-Kombinationen mit seiner Vorhand, setzte auch die Rückhand effektiv über dem Tisch ein. Doch mit zunehmender Dauer erwies sich Kosowski als tempohärter, David konnte nur noch Durchgang fünf für sich entscheiden.

Eine Runde weiter schaffte es indes sein neuer Teamkamerad Michal Bardon. Der slowakische Nationalspieler musste in der Gruppenphase zunächst gegen Martin Strof aus Österreich härtesten Widerstand brechen (4:3), ehe er Mate Moricze (Ungarn/4:0) sowie den Tschechen Jakub Kleprlik (4:0), einst für Zweitligagegner Hilpoltstein im oberen Paarkreuz aktiv, deutlich in die Schranken verwies.

Im Hauptfeld fertigte Bardon, beim Post SV Mühlhausen die Nummer zwei hinter Olympiastarter Matiss Burgis, den jungen David Reitspies (Tschechien/4:0) zügig ab und durfte sich in der Runde der besten 32 über eine vermeintlich lösbare Aufgabe freuen. Dieser Meinung war Kontrahent Daniel Habesohn (Österreich) jedoch nicht. In einem intensiven, äußerst niveauvollen Duell behielt der Spieler aus der Alpenrepublik letztendlich 4:2 die Oberhand. Zufrieden sein durfte Michal Bardon dennoch – die Partien in Passau (8. September, 14 Uhr) und bei Hilpoltstein (9. September, 14 Uhr) können kommen.

Besonders erfreulich gestaltete sich das gut besetzte Turnier in Olmütz aus deutscher Sicht. Nach dem frühen Ausscheiden von Top-Favorit Patrick Baum sprang Christian Süß, beide Nationalspieler treten für Düsseldorf an, nahtlos in die Bresche. Nach vielen Verletzungssorgen sicherte sich Süß den Sieg.

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