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Ausgeträumt

09.05.2012 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: 2. Mannschaft Herren

Post II belegt bei den Relegationsspielen zur Regionalliga Südwest im hessischen Kriftel den 2. Platz und verpasst somit den angestrebten Aufstieg.

Kriftel. Die Mühlhäuser sind nach Platz zwei in der Oberliga auch in den Relegationsspielen auf dem Silberrang eingekommen. Damit hat das Sextett den vor Saisonbeginn angestrebten Aufstieg verpasst, denn nur der Sieger dieser Mammutveranstaltung hat einen Platz in Deutschlands dritthöchster Spielklasse sicher. „Derzeitiger Stand ist, dass wir wieder in der Oberliga antreten müssen. Ob durch Rückzüge von Mannschaften noch ein Platz frei wird, steht in den Sternen. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt“, übt sich Posttrainer Alexander Schieke in Zweckoptimismus.

Sportlich haben die Müntzerstädter bis auf das Finale eine überzeugende Leistung abgeliefert. So wurden die Konkurrenten aus Frankenthal (Pfalz) und Obertshausen (Hessen) mit 9:3 in die Schranken gewiesen, gegen Wackernheim (Rheinhessen) konnte gar mit 9:2 gewonnen werden. Gegen die starken „Preußen“ aus Frankfurt fehlte es letztlich ein wenig an Frische, so dass man über ein 3:9 nicht hinauskam. Lediglich Thomas Theissmann überzeugte gegen den Achten der Regionalliga restlos, steuerte zwei Zähler im Einzel bei. „Insgesamt hat Frankfurt verdient gewonnen, denn sie waren das stabilere Team. Schade, dass wir am Anfang 0:3 in den Doppeln gestartet sind. Das hat uns nicht zum ersten Mal in dieser Saison das Genick gebrochen“, erinnert sich der Mühlhäuser Spitzenspieler ungern an die Heimpleite gegen Jena im Februar. Auch mit einer kämpferisch tadellosen Leistung konnte der Anschluss nicht mehr hergestellt werden, so dass die Truppe aus der Mainmetropole den Sieg sicher nach Hause brachte. Hinter Frankfurt und Mühlhausen kam schließlich die TG Obertshausen ein, die sich klar als drittstärkste Kraft präsentierte und Frankenthal wie auch Wackernheim hinter sich ließen.

Fast schon als Ironie des Schicksals könnte man die Tatsache werten, dass ausgerechnet der Letzte dieser Relegationsrunde im nächsten Jahr wohl doch in der Regionalliga aufläuft. „Sollte Nassau ihrer Ankündigung Taten folgen lassen und als Meister der Oberliga Rheinland/Rheinhessen verzichten, dann steigt nicht der Zweite der Relegation auf, sondern Wackernheim, auf die als Zweite dieser Oberliga das direkte Aufstiegsrecht automatisch übergeht. Das ist in den Bestimmungen für den Spielbetrieb der Regional- und Oberligen so geregelt“, hat Staffelleiter Dirk Metz vor Beginn des Turniers den teilnehmenden Mannschaften unterbreitet.

Die Regelung für die Regional- und Oberligen ist damit denen der Bundesligen entgegengesetzt, denn dort bedeutet ein Verzicht des Meisters keineswegs den Direktaufstieg für den Zweitplatzierten. „Ich glaube, dass diese Uneinheitlichkeit dem Sport nicht zuträglich ist und letztlich immer wieder für Verwirrung sorgt. Nach meinem Kenntnisstand ist bislang auch noch unklar, ob die Regionalliga auf zehn Teams reduziert wird oder nicht. Gezielt planen kann man so nicht. Ich hoffe jedenfalls für die Mannschaft, dass sie den Aufstieg noch schafft, befürchte aber, dass es dann zu spät ist, um sich eventuell noch einmal gezielt zu verstärken“, drückt Vorstandsmitglied Thomas Stecher der Bundesligareserve nicht nur die Daumen, sondern auch zugleich auch seinen Unmut aus.

Alle Ergebnisse der Relegationsrunde finden sie hier>>

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