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Platz vier am Saisonende

23.04.2012 | Von: Thomas Stecher
Kategorie: 1. Mannschaft Herren, Björn Ungruhe, Tang Bing

Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen besiegt Absteiger DJK Stuttgart zum Halali 9:1. Alexander Schieke punktet

Mühlhausen. „Wenn man selbst in der ersten Mannschaft spielt, hat man doch eine ganz andere Perspektive. Es ist einfach eine andere Art Stress“, sagt Alexander Schieke. Obwohl sich der Stress für den spielenden Trainer von Tischtennis-Zweitligist Post Mühlhausen beim 9:1 zum Saisonfinale gegen Schlusslicht Stuttgart trotz seines Einsatzes in Grenzen gehalten haben sollte – den Ehrgeiz spürte man bei Thüringens Rekordlandesmeister doch schon noch.

Nach dem 3:1 über Stuttgarts Ersatzmann Matthias Schulze-Kadelbach mutmaßte Doppelpartner Björn Ungruhe: „Da ist unser Coach der einzige ungeschlagene Postler dieser Saison in der 2. Liga.“ Doch der sonst so statistik-affine Ungruhe irrte sich ausnahmsweise. Schieke gewann zwar nicht allein sein einziges Einzel, sondern zudem auch das Doppel an der Seite Björn Ungruhes. Eine Kleinigkeit hatten die beiden dennoch übersehen: Der Este Vallot Vainula, Nummer zwei der Reserve, absolvierte ebenfalls einen Einsatz in der Ersten – und auch er blieb ungeschlagen.

Bei aller Zeit für viel Spaß am Rande, zumindest einmal wurde es emotional. Vor Spielbeginn verabschiedeten Präsident Axel Körber und Post-Abteilungsleiter Thomas Baier mit Tang Bing und Björn Ungruhe zwei Aktivposten. Beide Linkshänder werden in der nächsten Serie nicht mehr im Post-Aufgebot stehen.

In sportlicher Hinsicht ließ zumindest Ungruhe keine Wehmut aufkommen. Er sicherte an der Seite von Schieke das 3:0 in den Doppeln – zuvor hatten die anderen beiden Post-Kombinationen Tang/Pansky und Burgis/David ebenfalls gewonnen.

In den Einzeln lief alles in erwarteten Bahnen. Matiss Burgis, der am Wochenende die endgültige Zusage für eine weitere Saison am Kristanplatz gegeben hatte, litt gegen Mike Behringer und Mu Hao höchsten an kleinen Konzentrationsschwächen. Petr David, Jindrich Pansky und Björn Ungruhe meisterten ihre Aufgaben souverän. Dem stand Schieke nicht nach. Nur der scheidende Tang Bing wirkte im Duell mit Landsmann Mu Hao nicht ganz so spritzig, er vergab erneut eine 2:1-Satzführung. Am deutlichen Ausgang änderte das nichts, doch die 100 Fans hätten Bing den Abschlusserfolg sicherlich von ganzem Herzen gegönnt.

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