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Post putzt Passau

19.03.2012 | Von: Alexander Schieke
Kategorie: 1. Mannschaft Herren

Das Bundesligateam des Post SV Mühlhausen siegt an heimischen Tischen deutlich gegen den Tabellennachbarn aus Passau. Grundlage des Erfolgs sind die überragenden Doppel der Postler.

Mühlhausen. Gegen das stark besetzte Ensemble des TTC Fortuna Passau ist dem Post-Express ein überaus deutlicher Sieg gelungen. „Passau hat uns ja schon immer ganz gut gelegen“, äußerte sich ein zufriedener Axel Körber, Präsident des Post SV Mühlhausen, nach dem Kantersieg. „Die Höhe des Sieges hat mich dann aber doch etwas überrascht, denn schließlich gehört Passau wie schon in den vergangenen Spielzeiten auch in dieser Saison zu den wirklich guten Mannschaften der Liga.“ Den Beweis blieben die Mannen um Spielertrainer Martin Pytlik jedoch schuldig, was aber auch an dem sehr überzeugenden Auftritt des Gastgebers lag.

Bereits in den Doppeln demonstrierte Mühlhausen seine Stärke und erzwang so früh eine Vorentscheidung. Burgis/David, in dieser Partie als Spitzendoppel aufgestellt, siegten ebenso sicher in drei Sätzen wie die Kombination Tang/Pansky. Schreyer/Vainula drehten gerade noch rechtzeitig auf und konnten ein 4:9 im Entscheidungssatz noch umbiegen. Das nicht unbedingt erwartete 3:0 gab den Postlern das nötige Selbstvertrauen und bedeute für Passau zugleich einen herben Rückschlag, von dem sich Sadilek & Co. Nicht mehr erholen sollten.

Burgis erhöhte gegen den überforderten Krcil umgehend auf 4:0 und nachdem Tang Bing den guten Sadilek in fünf sehenswerten Sätzen niedergerungen hatte, war sogar die 9:0-Höchststrafe im Bereich des Möglichen. Petr David trennten dann bei 9:6 im finalen Durchgang auch nur noch zwei Punkte vom Sieg gegen Habesohn, ehe sich dieser glücklich doch noch durchsetzen konnte. Erik Schreyer überzeugte durch ein 3:2 gegen Pytlik, den er nach wechselhaftem Spielverlauf letztlich niederringen konnte. Pansky dominierte gegen den überforderten Ägypter Ali Walaa Hazaah deutlich, nahm sich bei 9:4 im zweiten Durchgang aber eine Auszeit und machte sich das Leben so unnötig schwer. Die folgenden Sätze holte sich der Wirbelwind aus Prag dann aber wieder recht sicher. Vallot Vainula ging gegen Pristal von Beginn an konzentriert zu Werke, ließ dem großgewachsenen Tschechen nie eine Chance und besorgte so die verdiente 8:1-Halbzeitführung.

Matiss Burgis, der sich in den letzten Spielen in blendender Verfassung präsentierte, verlor trotz ständiger Führung den ersten Satz gegen Sadilek in der Verlängerung. Der Passauer Spitzenmann spielte sich anschließend in einen regelrechten Rausch und brachte dem lettischen Meister eine schmerzhafte Dreisatzniederlage bei. Der in letzter Zeit so oft gescholtene Tang Bing sprang aber in die Bresche und düpierte Krcil unter dem Beifall der gut 100 Zuschauer. Nach knapp drei Stunden war der 9:2-Heimsieg perfekt, mit dem die Postler Platz vier im Gesamtklassement absichern.

Die Ergebnisse im Detail>>

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